Seit Freitagmorgen galt ein 33-Jähriger aus dem Bezirk Eferding als vermisst. Erst einen Tag später machte eine Radfahrerin bei Aschach an der Donau eine tragische Entdeckung: Hinter einem Erdhügel lag das völlig zerstörte Auto des Mannes.
Gegen 10.35 Uhr bemerkte die Frau am Samstag das verunfallte Fahrzeug in der Nähe des Sportplatzes in Aschach und verständigte die Polizei.
Die Beamten fuhren daraufhin zum Fundort. Im Wrack fanden sie die Leiche eines Mannes. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen 33-Jährigen aus dem Bezirk Eferding handelte.
Nach derzeitigem Stand dürfte sich der tödliche Unfall bereits am Morgen des 7. August ereignet haben. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei davon aus, dass der 33-Jährige ohne Fremdeinwirkung von der Fahrbahn abgekommen war.
Sein Wagen geriet ins Bankett und verfehlte einen Baum nur knapp. Anschließend prallte das Auto gegen einen Erdhügel, wurde darüber katapultiert und überschlug sich mehrfach. Hinter dem Hügel kam der völlig zerstörte Pkw schließlich zum Stillstand.
Die Wucht des Unfalls war enorm. Bei den Überschlägen wurde unter anderem der Motorblock aus dem Fahrzeug gerissen.
Besonders tragisch: Bereits am Morgen des 7. August hatte der Onkel des 33-Jährigen seinen Neffen als vermisst gemeldet. Das Unfallfahrzeug wurde jedoch erst am darauffolgenden Tag von der Radfahrerin entdeckt. Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät. Er war seinen schweren Verletzungen erlegen.
Die Feuerwehr Aschach übernahm die Bergung des Verstorbenen. Für das völlig zerstörte Fahrzeug rückte die Freiwillige Feuerwehr Alkoven mit einem Kranfahrzeug an. Anschließend beseitigten die Einsatzkräfte die zahlreichen Fahrzeugteile, die durch den heftigen Unfall im Bereich der Unfallstelle verteilt worden waren.