Crash-Pilot Verstappen: "Habe nicht viele Freunde"

Die beiden Red-Bull-Stars Max Verstappen und Daniel Ricciardo sind nach ihrem Crash in Baku heftiger Kritik ausgesetzt. Das Verhältnis soll aber intakt sein.

"Crashpilot" Max Verstappen! Zum wiederholten Mal war der junge Holländer beim Grand Prix von Baku in einen Unfall verwickelt. Dieses Mal mit Teamkollege Daniel Ricciardo. Die Schuld-Frage ist nicht restlos geklärt. Zumindest geben sich beide Piloten reumütig.

"Natürlich haben wir darüber geredet. Wir beide haben schon gesehen, dass es nicht gut für das ganze Team war, was da passiert ist", sagt Verstappen auf "ServusTV". Deshalb müssen sich Ricciardo und der dreifache Renn-Sieger im Werk in Milton Keynes vor versammelter Belegschaft entschuldigen.

Einen "Stallkrieg", wie er einst bei Mercedes zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg herrschte, schließt Verstappen aus. "Nein, nein. Wir haben nach dem Unfall viel miteinander gesprochen. Wir beide waren sehr enttäuscht. Aber ich glaube, dass wird an unserem Verhältnis gar nichts ändern."

Verstappen hat schlechten Ruf

Für das Image war der Crash sicher nicht förderlich. Nicht erst seit Baku "genießt" Verstappen den Ruf, rücksichtslos und zu aggressiv zu fahren. "In der Formel 1 habe ich nicht viele Freunde", ist er sich bewusst. "Schon bei meinem ersten Crash war die Situation 50:50 für beziehungsweise gegen mich."

Beim Grand Prix von Barcelona (13. Mai) kann der "Bullen"-Pilot Sympathiepunkte sammeln. "Dort werden wir denke ich eine sehr gute Chance haben. Wir bekommen viele Updates am Auto. Das sieht ganz gut aus."

(red)

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