Crew-Mitglied ertrunken! Die Regatta geht weiter

Bild: imago sportfotodienst
John Fisher ging vor vier Wochen beim Volvo Ocean Race über Bord. Die Suche nach ihm endete ohne Erfolg. Seine Teamkollegen segeln jetzt weiter.

Der tragische Unfall passierte am 27. März an der Grenze zum Südpolarmeer – rund 1400 Seemeilen entfernt von Kap Hoorn. Der Brite John Fisher vom Team Scallywag aus Hongkong wurde auf der siebenten Etappe der legendären Segel-Regatta von einer Welle erfasst und von Deck gespült.

Rettungsversuche blieben in der stürmischen See mit meterhohen Wellen ohne Erfolg. Der Körper des passionierten Seglers wurde nicht gefunden.

Regatta zu Ehren von Fisher

Nach dem tödlichen Zwischenfall wurde die Regatta am Sonntag fortgesetzt. Die Segelschiffe machten sich auf die 8. Etappe von Brasilien nach Newport in die USA.

Unter den Booten ist auch das Team Scallywag rund um Skipper David Witt. Nur wenige Tage nach dem Tod seines Team-Mitglieds hatte Witt in einem emotionalen Brief verkündet, dass die Crew das Ocean Race auf jeden Fall beenden wolle, um John Fisher zu ehren.

Die Regatta rund um die Welt endet im Juni in Den Haag. (mh)

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