Nach Rot gegen Irland

"Cristiano sollte sich schämen": Portugiesen sind sauer

Cristiano Ronaldo sah bei der Niederlage in der WM-Quali Rot gegen Irland, auch die portugiesische Presse geht mit ihm jetzt hart ins Gericht.
Sport Heute
15.11.2025, 08:51
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Auch in Portugal bekommt Cristiano Ronaldo nach seinem Ausraster gegen Irland heftig Gegenwind. "Cristiano sollte sich schämen", schrieb die Sportzeitung "A Bola" unmissverständlich.

Was war passiert? In der 61. Minute sah der 40-Jährige Rot, nachdem er Irlands Dara O’Shea mit dem Ellbogen erwischt hatte. Anstatt sich beim Gegenspieler zu entschuldigen, legte Ronaldo mit einer spöttischen Wein-Geste nach – eine klare Botschaft, O’Shea habe nur simuliert. Beim Gang in die Kabine gab’s dann noch höhnischen Applaus in Richtung irischer Fans. Und Irlands Teamchef Heimir Hallgrimsson enthüllte danach: "Er hat mir beim Verlassen des Spielfeldes gratuliert, dass ich Druck auf den Schiedsrichter ausgeübt hätte. Aber es war sein Verhalten, das ihm die Rote Karte eingebracht hat."

"Das Schlimmste war die Reaktion", analysierte "A Bola"-Autor Hugo Vasconcelos. Die Aggression könne in einem Moment der Frustration passieren – "aber dieses Theater danach", vom künstlichen Weinen über das Unschuldsgehabe bis zum Applaus, sei "eine Farce". Ronaldo habe eine Atmosphäre geschaffen, "die er selbst nicht mehr kontrollieren konnte". Entschuldigen wäre das Mindeste gewesen, so Vasconcelos: "Eigentlich sollte er sich schämen."

Auch sportlich schadete der Superstar seinen Kollegen. Portugal musste eine halbe Stunde in Unterzahl einem 0:2 hinterherlaufen – und kassierte die erste Niederlage in der laufenden WM-Qualifikation.

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