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Cupsieg! Salzburg fixiert spät historisches Double

Vier Mal Meister und vier Mal Cupsieger in Folge! Mit dem 2:1-Erfolg im ÖFB-Cupfinale gegen Rapid Wien fixierte RB Salzburg das historische Double.
Heute Redaktion
14.09.2021, 00:14

Vier Doubles in Folge fuhren bislang nur je ein Team aus Albanien und Gibraltar ein. Zu diesem Kreis darf sich nun auch Red Bull Salzburg zählen. Für Rapid Wien endet eine verkorkste Saison mit Rang fünf in der Meisterschaft und ohne Europacup-Startplatz in der kommenden Saison.

In der Anfangsphase des 82. ÖFB-Cupfinals hatte sich das Spielgeschehen ins Mittelfeld verlagert. Die von Coach Goran Djuricin gut eingestellte Rapid-Defensive bot dem Meister keine Räume und blieb im Konter gefährlich. Ein Joelinton-Stanglpass in der 15. Minute fand keinen Abnehmer.

Salzburger Führung nach Wiederbeginn

Die „Bullen" mühten sich lange. Erst nach 32 Minuten kam Konrad Laimer im Strafraum frei zum Ball, das Schiedsrichter-Gespann entschied allerdings fälschlicherweise auf Abseits. Die gefährlichste Chance der Hütteldorfer vergab Joelinton in der 37. Minute, er verzog um einen Meter.

Salzburg startete als offensiveres Team in die zweite Spielhälfte – und wurde prompt mit dem Führungstreffer belohnt. Ein Lainer-Kopfball (48.) hatte Rapid-Keeper Tobias Knoflach nicht in Bedrängnis gebracht. Drei Minuten später hatte der grün-weiße Schlussmann nichts zu Halten. In der 51. Minute fand Lainer den Koreaner Hwang, der an der zweiten Stange zur Stelle war – 1:0.

Späte Salzburger Entscheidung

Doch mit dem Verlusttreffer wachte plötzlich der Rekordmeister wieder auf. Joelinton mit einem abgeblockten Schuss gefolgt von einem Dibon-Kopfball (53.) sorgten für Gefahr im Salzburger Strafraum. In der 56. Minute war der Brasilianer dann mit dem Kopf zur Stelle, nickte eine Pavelic-Maßflanke wuchtig zum Ausgleich in die Maschen.

Danach verstärkten beide Teams wieder die Defensive. Bis Salzburg in der Schlussphase wieder zum Angriff blies. Die Offensive des Meisters wurde in der 85. Minute mit dem 2:1-Siegtreffer belohnt. Tino Lazaro fiel der Ball im Strafraum vor die Füße. Der ÖFB-Teamspieler fackelte nicht lange, zog sehenswert aus der Drehung ab. Erneut gab es für Knoflach nichts zu Halten. Zwei Minuten später streifte ein Berisha-Abschluss die Latte.

Die einzige Rapid-Ausgleichschance vergab Christoph Schößwendter mit einem zu unplatzierten Kopfball in der 97. Minute.

Zu den größten "Fans" der Salzburger dürften am Donnerstagabend SCR Altach und Austria Wien gezählt haben. Durch die Niederlage der Hütteldorfer spielen die Vorarlberger zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte international, die Veilchen steigen als Liga-Zweiter erst in der dritten Qualifikationsrunde der Europa League ein. (wem)

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