Cyber-Terror, Drohnenvorfälle: "Gute Vorbereitung bei immer komplexeren Bedrohungslagen ist ein Dauerauftrag", so die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Am Dienstag, 5. Mai, wurde daher die Krisenübung "SecMed 2026" im Universitätsklinikum St. Pölten (NÖ) durchgeführt.
Bei der Krisenübung waren die Landespolizeidirektion, das Militärkommando, Notruf NÖ und die NÖ Landesgesundheitsagentur (LGA) anwesend.
Die Szenarien Cyber-Terror, Drohnenzwischenfälle sowie unterbrochene Lieferketten wurden bearbeitet.
Mikl-Leitner erklärt: "Im Ernstfall entscheidet nicht die Technik – entscheidend ist vor allem das gute Zusammenspiel der Menschen und Organisationen dahinter."
Krisenresilienz entstehe nicht durch Zufall, sondern durch Vorbereitung und Training. Die ersten Stunden der Krise seien ausschlaggebend, so die Landeshauptfrau: "Hier müssen die Abläufe blind funktionieren."
"Die Menschen in Niederösterreich können sich auf eine starke, blau-gelbe Sicherheitsfamilie verlassen, die auch im Ernstfall funktioniert", erläutert Mikl-Leitner und weiter: "Mit klaren Abläufen und enger Abstimmung sorgen unsere Einsatzkräfte jederzeit für Schutz und Versorgungssicherheit der Menschen in Niederösterreich – da sitzt jeder Handgriff, das hat die SecMed eindrucksvoll gezeigt."
Roland Scherscher, stellvertretender Landespolizeidirektor und Übungsleiter, erklärt: "Die heutige Übung hat gezeigt, wie wichtig das nahtlose Ineinandergreifen der verschiedenen Behörden und Organisationen ist. Durch das Durchspielen solch extremer Szenarien können wir Schwachstellen in der Kommunikation identifizieren, bevor sie im echten Krisenfall entstehen." Das neue Wissen werde in die Notfallpläne der Regionen eingebaut.