Die Volkspartei Niederösterreich setzte am Teamabend im Festspielhaus St. Pölten auf Fußball-Sprache, Teamgeist und Zukunftsparolen. Mehr als 1.000 Funktionäre kamen zu der Veranstaltung, bei der auch ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick als prominenter Gast auftrat.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) zog dabei eine Parallele zwischen Sport und Politik. "Am Ende geht es – im Fußball wie in der Politik – darum, Menschen zu verbinden und gemeinsam erfolgreich zu sein", sagte sie. Wer sich zurücklehne, verliere. Wer gestalte, gewinne auch.
Im Mittelpunkt stand die "Mission Niederösterreich". Damit will die VP nach eigenen Angaben das Land weiter nach vorne bringen. Mikl-Leitner sprach dabei von der "besten Zukunft unserer Kinder".
Auch beim Vergleich mit dem Fußball blieb die Landeshauptfrau: "Ein Stürmer allein gewinnt kein Match", sagte sie. Entscheidend sei das gemeinsame Auftreten von Gemeinden, Unternehmen, Jugend, Arbeitnehmern, Landwirten, Pensionisten, Vereinen und Ehrenamtlichen.
Als Beispiele für den politischen Kurs nannte die VP unter anderem das ISTA, den Europacampus Hainburg und den Ausbau der Kinderbetreuung. Diese Projekte sollen zeigen, wohin sich Niederösterreich entwickeln soll.
Die Partei verwies zudem auf eine aktuelle Umfrage. Danach sollen zwei von drei Niederösterreicher mit der Arbeit der Landesregierung zufrieden oder sehr zufrieden sein, gibt die Volkspartei an.
VPNÖ-Landesgeschäftsführer Matthias Zauner betonte zum Abschluss ebenfalls den Teamgedanken. "Große Ziele erreicht man nie allein, sondern immer im Team", sagte er. Der Teamchef sorgte an diesem Abend für den sportlichen Glanz - die politische Botschaft kam klar von der VP.