Spaziergang endet blutig

"Dachte, das war's mit mir" – Hund attackiert Frau (27)

Im niederösterreichischen Kapelln nahm ein Spaziergang ein blutiges Ende. Ein Hund attackierte eine Frau (27). Das Tier soll bereits bekannt sein.
Niederösterreich Heute
27.06.2026, 20:38
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"Ich dachte, das war‘s jetzt mit mir", erinnerte sich eine 27-jährige Niederösterreicherin an jeden verhängnisvollen Spaziergang in Kapelln (Bezirk St. Pölten). An jenem Tag war die Frau gemeinsam mit ihrem achtjährigen Neffen und ihrem Golden-Retriever-Mischling unterwegs.

Plötzlich sprang ein großer Hund über den 1,5 Meter hohen Zaun eines Grundstücks und ging zum Angriff über. Die 27-Jährige habe den Hund instinktiv am Halsband gepackt und wollte ihn wegziehen, berichtet die "Krone".

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Hund biss mehrfach zu

Genau in diesem Moment biss das Tier mit einer Schulterhöhe von rund 80 Zentimetern in den rechten Arm der Niederösterreicherin, woraufhin diese zu Boden ging. Danach biss der Hund erneut zu – diesmal in den linken Arm der Frau. Das Blut sei "nur so herausgeronnen".

Ihren eigenen Hund habe die Frau losgelassen und ihm befohlen davonzulaufen, dies dürfte sie gerettet haben. Der Golden-Retriever-Mischling lenkte den angreifenden Hund durch seine Flucht ab und Anrainer konnten dem Opfer in dieser Zeit zu Hilfe kommen.

Hund schon in Vergangenheit aggressiv

Seit dem Vorfall befinde sich die 27-Jährige in ärztlicher Behandlung, jeden zweiten Tag muss sie zur Wundversorgung. Selbst einfache Dinge wie das Zähneputzen sind der Niederösterreicherin momentan nicht möglich.

Glücklicherweise blieben ihr eigener Hund und der Neffe unverletzt. Der Golden-Retriever-Mischling war 24 Stunden lang abgängig, kehrte schlussendlich aber wieder zu seiner Besitzerin zurück.

Unter Berufung auf mehrere Anrainer und die Polizei berichtet die "Krone", dass der große Hund bereits mehrfach auffällig gewesen sein soll. Menschen würden die Straße meiden. Gegen den Hundehalter seien Ermittlungen im Gang. Auch aus der Politik kommt Kritik. Der FPÖ-Landtagsabgeordnete Christian Brenner fordert eine rasche Prüfung und entsprechende Maßnahmen.

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