Vier Jahre lang war ein Lkw-Fahrer aus dem Bezirk Scheibbs bei derselben Firma beschäftigt. Ende Mai stieg er ein letztes Mal aus dem Firmen-Lkw – das Dienstverhältnis wurde einvernehmlich beendet.
Doch danach kam die böse Überraschung, wie die AK Niederösterreich informiert: Lohn, Überstunden, Sonderzahlungen und Urlaubsersatzleistungen sollen nicht korrekt ausbezahlt worden sein.
Der Mann wandte sich aber rechtzeitig an die AK-Bezirksstelle Scheibbs. Denn viele Kollektivverträge enthalten kurze Verfallsfristen: oft bleiben nur wenige Monate, um offene Ansprüche geltend zu machen.
"Wir griffen sofort ein: Nach einer Intervention, einer außergerichtlichen Einigung und schließlich auch einem gerichtlichen Verfahren bekam der Lkw-Fahrer am Ende fast 8.000 Euro nachbezahlt", teilte die AK mit.
"Laut Kollektivvertrag musste der Lkw-Fahrer mit dem Verfall seiner Ansprüche binnen drei Monaten rechnen. Umso besser, dass er sich rechtzeitig bei uns gemeldet hat. So konnten wir sicherstellen, dass er die ihm zustehenden Beträge auch bekommt", erklärt Helmut Wieser von der AK-Bezirksstelle Scheibbs.