Kurz vor einem Krisentreffen im Weißen Haus zum Thema Grönland hat Dänemark angekündigt, ab sofort mehr Militär auf der Arktis-Insel zu stationieren. Das dänische Außenministerium teilte am Mittwoch mit, dass die Armee "von heute an" Einheiten für Übungen nach Grönland schickt.
In nächster Zeit soll das "zu einer verstärkten Militärpräsenz in und um Grönland führen". Gemeint sind damit Flugzeuge, Schiffe und Soldaten, darunter auch Einheiten von Nato-Partnern.
US-Präsident Donald Trump hatte in den letzten Wochen immer wieder betont, dass die USA Anspruch auf Grönland hätten. Er begründete das mit den Sicherheitsinteressen in der Arktis. Am Dienstag sagte er erneut, Grönland müsse "in den Händen der Vereinigten Staaten liegen" und meinte, alles andere sei "inakzeptabel".
Während die diplomatische Spannung rund um Grönland weiter steigt, treffen sich am Mittwoch Dänemarks Außenminister Lars Lökke Rasmussen und seine grönländische Kollegin Vivian Motzfeldt mit US-Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio im Weißen Haus.