Dänische Pflegerin starb nach Impfung mit AstraZeneca

Eine Astrazeneca-Impfdosis (Symbol)
Eine Astrazeneca-Impfdosis (Symbol)ROBERTO BRANCOLINI / PA / picturedesk.com
In Dänemark gab es zwei neue Komplikationen nach "AstraZeneca"-Impfungen: Eine Krankenschwester ist tot, eine zweite Schwester im Spital.

Trotz der EMA-Entscheidung am Donnerstag, dass "AstraZeneca" weiterhin verimpft werden soll, kehrt rund um den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers keine Ruhe ein: Am Abend des gestrigen Freitages wurde bekannt, dass die 49-jährige Krankenschwester (49) aus Zwettl (NÖ) tatsächlich nach einer Impfreaktion starb - mehr dazu lesen Sie hier.

Dänin starb

Und am heutigen Samstag warnte die dänische Behörde andere europäische Länder, dass es wieder zwei potenzielle Impfopfer geben soll. Eine dänische Krankenschwester erlitt nach einer "AstraZeneca"-Impfung eine Hirnvenen-Thrombose und überlebte nicht. Eine weitere Krankenschwester aus Dänemark liegt nach Komplikationen mit der Blutgerinnung im Spital.

Einige europäische Länder überlegen daher eine Änderung der Impfstrategie. Frankreich etwa wird nach den Vorfällen nur noch Personen über 55 Jahre mit "AstraZeneca" impfen.

Acht Fälle in Österreich

In Österreich gibt es mittlerweile acht Impfvorfälle. Eine Krankenschwester (49) aus NÖ starb nach einer Impfkomplikation (mittlerweile offiziell von MedUni Wien bestätigt), eine Kollegin (34) aus NÖ landete im Zwettler Spital. Eine Krankenschwester (51) erlitt eine Lungenembolie, lag über zwei Wochen im Grazer Krankenhaus. Eine 60-Jährige aus Vorarlberg erlitt einen Schlaganfall und musste ins Klinikum. Eine 22-jährige Krankenschwester aus Tirol erlitt eine beidseitige Lungenembolie, eine Linzerin (50) musste mit schweren Gerinnungsstörungen ins Spital. Auch zwei weitere Fälle soll es in Österreich geben.

"Todes"-Charge wird weiter verimpft

Offiziell wollte das BASG (Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen) keine Zahlen bestätigten, die gesperrte Charge ABV 5300 wurde wieder freigegeben.

Europaweit bestätigte die EMA 469 Impfvorfälle mit "AstraZeneca". Österreichweit soll es zudem sieben Komplikationen nach "Pfizer-Biontech"-Impfungen gegeben haben. Aber "Pfizer-Biontech" wurde rund vier Mal so oft verabreicht wie "AstraZeneca" in Österreich.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account lie Time| Akt:
AstraZenecaCorona-ImpfungCoronavirus

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen