Daniel Albrecht will wieder Skifahren

Der in Kitzbühel schwer gestürzte Schweizer Daniel Albrecht arbeitet hart am Comeback im Ski-Weltcup.
Die Bilder seines Horrorsturzes beim Zielsprung auf der "Streif" gingen um die Welt. Daniel Albrecht kann sich selbst nicht mehr an den Tag es Sturzes erinnern, weshalb der Vorfall für ihn auch erledigt ist. Nun konzentriert sich der Schweizer voll auf seine Rehabilitation, um so schnell wie möglich wieder in den Ski-Weltcup zurückzukehren.

Das bestätigt auch sein Landsmann Carlo Janka nach einem Spitalsbesuch gegenüber dem Blick. "Er will mit allen Mitteln versuchen, in den Ski-Zirkus zurückzukehren. Er ist sich aber auch bewusst, dass dieses Vorhaben scheitern könnte", erzählt der WM-Goldene im Riesenslalom.

Persönlichkeit durch Sturz nicht verändert

Der Österreicher Sepp Brunner, der die Schweizer Skiherren trainiert, freut sich über die Fortschritte von Albrecht. Und vor allem, dass der Sturz nichts an der Persönlichkeit verändert hat. "Ich merkte sofort, dass er sich nicht verändert hat. Dani ist immer noch das sympathische Schlitzohr, das er vor seinem Sturz war", sagt der 50-Jährige.

Albrecht wollte von Brunner bei dessen Besuch aber vor allem eines: "Er wollte von mir wissen, ob ich den Eindruck gehabt hätte, dass er in Kitzbühel über seinen Verhältnissen gefahren sei. Ich konnte ihm diese Frage mit einem klaren Nein beantworten. Ich habe ihm gesagt, dass er bis zum Zielsprung alles im Griff hatte und saustark unterwegs war. Der Sturz sei die Folge einer Unaufmerksamkeit von einer Zehntelsekunde gewesen."

Wann und ob Albrecht je wieder Skifahren können wird, kann im Moment niemand genau sagen. Optimistische Prognosen gehen von ersten Fahrversuchen um Juli aus.
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