DAÖ vergleicht Hasswelle gegen Zadic mit Strache

Die grüne Justizministerin Zadic sieht sich seit Wochen mit einer rechten Hasswelle im Netz konfrontiert. DAÖ-Gründer Karl Baron verurteilt die Angriffe und bringt Vergleiche mit Strache.
Auch die Wiener FPÖ-Absplitterung DAÖ ("Die Allianz für Österreich") äußern sich zu der Welle an Hasspostings gegen die grüne Justizministerin Alma Zadic. DAÖ-"Mastermind" Karl Baron verurteilte den Online-Hass gegen Zadic "aufs Schärfste". Er sieht Parallelen zu Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache.

Rechtsextreme wie die "Identitären" hatten den Shitstorm vor Wochen gestartet, FPÖ-Politiker wie Dominik Nepp mischten fleißig mit. Inzwischen erhält Zadic aufgrund mehrerer Morddrohungen Polizeischutz. Baron fordert in einer Presseaussendung härtere Strafen und schärferes Vorgehen bei Hass im Netz.

Er meint jedoch zu beobachten, dass "linker Hass" nicht in ähnlicher Weise wahrgenommen werde. So seien bei Ex-FPÖ-Chef Strache früher Morddrohungen "hier nahezu an der Tagesordnung" gewesen.

CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. In eine ähnliche Kerbe schlugen vor einigen Tagen auch ÖVP-Chef Sebastian Kurz und ÖVP-Integrationsministerin Susanne Raab. Sie nahmen Zadic vor Hass im Netz in Schutz, Kurz sagte, als Politiker müsse man dies aushalten. Danach beklagten sowohl er selbst als auch Raab, dass Kurz von einer linken Rettungsorganisation als "Baby-Hitler" bezeichnet worden war und dies "kaum berichtet wurde".

Die DAÖ wird wohl zur Wien-Wahl dieses Jahr mit Strache als Spitzenkandidat antreten.



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