Darum ärgerte sich Usain Bolt über 200-Meter-Gold

In 19,78 Sekunden ließ Usain Bolt auch im 200 Meter Lauf seine Konkurrenz hinter sich und ergatterte ungefährdet die nächste Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in Rio. Doch im Ziel kam es zum Wutausbruch des Jamaikaners. Verärgert riss er sich die Startnummer vom Trikot, drehte schweigend die Ehrenrunde. Erst dann kam Jubel auf.

In 19,78 Sekunden ließ Usain Bolt auch im 200 Meter Lauf seine Konkurrenz hinter sich und ergatterte ungefährdet die nächste Goldmedaille bei . Doch im Ziel kam es zum Wutausbruch des Jamaikaners. Verärgert riss er sich die Startnummer vom Trikot, drehte schweigend die Ehrenrunde. Erst dann kam Jubel auf.

Fünf Minuten dauerte es, bis sich Bolt beruhigt hatte, sich auf die Laufbahn kniete und die Bahn küsste. Der Grund für den Ärger: das Wetter. In der Nacht wurde die Luft nämlich so feucht, dass sich auf der Laufbahn Tröpfchen bildeten und Bolt den von ihm selbst aufgestellten Weltrekord von 19,19 Sekunden in Berlin im Jahr 2009 verpasste.

Zweiter wurde in 20,02 Sekunden der Kanadier Andre de Grasse, Dritter der Franzose Christophe Lemaitre in 20,12. Schließlich ließ der 29-Jährige doch die Freude über seine achten Olympia-Erfolg hinaus, verneigte sich vor dem Publikum und jubelte mit Mama und Papa. Sein Markenzeichen, die Bogenschützen-Figur, gab es allerdings nur einmal zu sehen.

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