Sport

Darum blieb Vettels Auto plötzlich stehen

Heute Redaktion
14.09.2021, 03:30

Es war wohl eine der größten Enttäuschungen in Sebastian Vettels Formel-1-Karriere. In Führung liegend quittierte sein RB8 plötzlich den Dienst. Eine defekte Lichtmaschine war der Auslöser.

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Eigentlich war alles angerichtet für den dritten Valencia-Sieg in Folge. Doch in der 34. Runde folgte der Rückschlag, der RB8 des zweifachen Weltmeisters wurde langsamer und blieb schließlich stehen. "Es ist scheiße gelaufen. Ich denke, man hat gesehen: Bis dahin konnten wir ungestört davonziehen. Wir waren richtig schnell. Das wäre mit Sicherheit bis zum Ende nicht anders gewesen", so der Deutsche.

Laut Teamchef Christian Horner war eine defekte Lichtmaschine schuld am ersten Ausfall Vettels seit Abu Dhabi 2011. Übrigens blieb Romain Grosjean (Lotus) ein paar Runden später mit dem selben Defekt liegen - der junge Franzose war unterwegs zu Platz zwei. "Es war vielleicht eine Kombination aus der Safety-Car-Phase, in der man langsam fährt, und einem ähnlichen Problem, wie es Mark am Freitag hatte", spekuliert Vettel, dass das Teil während der langsamen Fahrt nicht gut gekühlt wurde.

Safety-Car-Phase wegen Vettel-Dominanz?

Und der Red-Bull-Pilot ging sogar noch weiter. Die Safety-Car-Phase habe sein Rennen zerstört und wäre von der Rennleitung bewusst ausgerufen worden. "Ich denke, die Safety-Car-Phase hätte man sich sparen können. Der Grund dafür ist klar", so Vettel, der von Red Bulls Motorsportkonsulent Dr. Helmut Marko ergänzt wurde: "Vielleicht kann man das ja so sehen: Vettel war zu weit vorne und man wollte das Feld wieder zusammenbringen. So, wie man das ja im amerikanischen Rennsport sehr oft macht."

Grund für die Gelbphase war, dass nach der Kollision zwischen Jean-Eric Vergne und Heikki Kovalainen Wrackteile auf der Strecke lagen. "Es waren auf der Rennlinie keine Teile, die das Rennen gefährdet hätten. Es waren nur Gummiteile, die wären dann ohnehin wieder weggeflogen", meinte Marko. Vettel stimmt zu: "Ich glaube, eine Gefahr in diesem Sinne bestand nicht. Es lagen schon vorher Teile auf der Strecke und das hatte man so hingenommen. Gut, es ist nicht unsere Entscheidung. Ich denke, das Safety-Car hat uns in gewisser Weise das Genick gebrochen."

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