Darum braucht ÖFB-Team ein Torfestival gegen Moldawien

In der WM-Qualifikation für die Endrunde 2018 ist noch nicht einmal die Hälfte aller Spiele absolviert, doch das österreichische Nationalteam steht bereits gehörig unter Druck. Will man weiter von der Endrunde träumen, darf Moldawien kein Stolperstein sein. Ein Sieg muss also her. Und der möglichst hoch. "Heute" klärt auf, warum.

In der steht bereits gehörig unter Druck. Will man weiter von der Endrunde träumen, darf Moldawien kein Stolperstein sein. Ein Sieg muss also her. Und der möglichst hoch. "Heute" klärt auf, warum.

Ein Blick auf die Tabelle klärt auf: Mit lediglich vier Zählern liegt das ÖFB-Team bereits sechs Punkte hinter Spitzenreiter Irland. Auf einen Play-off-Platz, den aktuell Serbien hält, fehlen vier Punkte. Also ist Verlieren verboten! Doch auch ein Sieg mit einem Tor Unterschied - wie etwa beim letzten Aufeinandertreffen im September 2015 (1:0) könnte zu wenig sein.
Denn im Gegensatz zum üblichen Gebrauch in europäischen Bewerben kommen in der Gruppenphase die FIFA-Richtlinien zum Einsatz. Diese sehen vor, dass die Tordifferenz anstatt des direkten Duells bei Punktegleichheit die Reihung ergibt. Und da hat die Elf von Marcel Koller aktuell mit -1 schlechte Karten. 

Auch weil sich die Konkurrenten gegen den Weltranglisten-162. keine Blöße gaben. Wales feierte den bisher einzigen Sieg der Qualifikationsphase (4:0), auch Serbien (0:3) und Irland (1:3) taten auswärts etwas für die Tordifferenz. 

Das sollte nun auch Rot-Weiß-Rot tun. Auf einen echten Hexenkessel darf das ÖFB-Team jedenfalls nicht hoffen. Gerade einmal 20.000 Tickets waren im Vorverkauf abgesetzt. Damit droht die geringste Kulisse bei einem Pflichtspiel seit vier Jahren. Beim Duell gegen die Färöer Inseln pilgerten lediglich 24.200 Zuschauer ins Stadion. Die sahen jedoch einen 6:0-Heimsieg. Ein Ergebnis, das auch die Tordifferenz ordentlich aufhübschen würde...

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