Darum geht K-Pop auf Youtube durch die Decke

Auf Youtube schaffen es K-Pop-Bands wie BTS locker auf mehrere hundert Millionen Video-Aufrufe. Wir zeigen, wieso die Plattform in Korea für die K-Pop-Szene so wichtig ist.
K-Pop ist längst nicht mehr nur ein Thema in Korea: Spätestens seit die Boyband BTS mit ihrem Album "Love Yourself: Tear" die US-amerikanischen Charts stürmte, spielt die Musik auch international in der obersten Liga mit.

Mitverantwortlich für den globalen Erfolg von K-Pop ist unter anderem Spotify: Seit die Streaming-Plattform – seit 2008 im Geschäft – das Genre 2015 in ihren Katalog aufgenommen hat, ist die internationale Beliebtheit von K-Pop laut Hypebot.com stetig gestiegen. Jedes Jahr werden rund 60 Prozent mehr Streams verzeichnet als im Vorjahr.

Kein Spotify, sondern Youtube

Während internationale K-Pop-Fans die Musik auf Spotify hören, sieht die Nutzung der koreanischen Fans hingegen ganz anders aus: Spotify ist bis heute nicht in den koreanischen Markt eingestiegen – weshalb viele Koreaner K-Pop via Youtube hören.

Laut einer Studie, die im Frühling dieses Jahres durchgeführt wurde, nutzen 43 Prozent der koreanischen Bevölkerung hauptsächlich die Youtube-App, um Musik zu konsumieren. Dies schreibt die Zeitung "The Korea Herald".

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Das Nutzungsverhalten der Koreaner erklärt, wieso K-Pop-Bands auf Youtube ohne Mühe genauso viele Klicks schaffen wie Künstler von größerer internationaler Bekanntheit: Jedes Mal, wenn jemand einen Song hört, geht ein Klick in die Youtube-Statistik ein.

Streaming nur an zweiter Stelle

Doch in Korea wird übrigens auch Musik außerhalb von Youtube gestreamt: Rund 28 Prozent der Bevölkerung nutzen Streaming-Plattformen. Am beliebtesten ist der Dienst Melon – umgerechnet etwa zehn Franken soll das Abo im Monat laut Digitalmusicnews.com kosten.

Apple Music nutzt in Korea hingegen fast niemand, obwohl der internationale Dienst dort verfügbar ist. Grund dafür ist, dass auf Apple Music fast keine koreanische Musik angeboten wird.

Die erfolgreichsten K-Pop-Bands siehst du in der Bildstrecke oben.

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(anh)

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