Darum müssen Rapid-Fans für "Freikarte" zahlen

Die Liga verhängte über Rapid eine Sektorsperre. Der Klub entschädigt seine Abo-Besitzer. Dennoch wurde einigen Geld abgebucht. "Heute" klärt auf.
Nach dem jüngsten Skandalderby wurde Rapid (in erster Instanz) hart bestraft. 100.000 Euro müssen die Hütteldorfer zahlen. Außerdem bleiben bei einem der nächsten Liga-Heimspiele (voraussichtlich am 17. März gegen den WAC) die beiden Hintertor-Tribünen gesperrt.

Rapid forschte 13 Chaoten aus, die für den Schaden verantwortlich sind. Zum Handkuss kommen durch die Sektorsperre aber auch Tausende unschuldige Fans, die im Besitz einer Jahreskarte sind – und um das Match umfallen.

Für sie hat Rapid ein "Zuckerl" parat. Abo-Besitzer erhalten für die Cup-Partie gegen Ried (28. Februar, 20.30 Uhr) eine Freikarte ("Heute" berichtete). Alle, die bereits ein Ticket gekauft haben, können die Freikarte "gerne an Freunde oder Bekannte weitergeben", teilt der Verein mit.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch Abo-Plus-Besitzer zahlen

Für Irritation sorgte die Freikarten-Aktion bei einigen Inhabern des so genannten "Abo Plus". Schließt man es ab, werden Heimspiel-Tickets automatisch per Bankeinzug abgezogen und auf die Abo-Karte gebucht. Das geschah am Dienstag auch für das Ried-Match. "Heute" fragte bei Grün-Weiß nach. Abo-Plus-Besitzer können demnach nicht – wie vielerorts vermutet – gratis das Spiel besuchen. Doch sie erhalten bei Bedarf ebenfalls ein zusätzliches Freiticket.

Positiver Nebeneffekt: Durch die Aktion werden mehr Zuschauer zum (meist spärlich besuchten) ÖFB-Cup gelockt. (red)

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