Neue Einbahnregelung

Das ändert sich bald für Autofahrer in Wien-Neubau

Die Stadt Wien passt ab 17. August die Verkehrsführung in der Neubaugasse an. Neue Bäume und breitere Gehsteige sollen den Bezirk attraktiver machen.
Wien Heute
02.08.2026, 21:35
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Sechs Jahre nach der großen Umgestaltung wird in der Neubaugasse erneut nachgebessert. Ab 17. August gilt eine neue Einbahnführung. Ziel ist es, den Durchzugsverkehr weiter zu reduzieren, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und mehr Platz für Fußgänger zu schaffen.

Hohe Zufriedenheit mit neuer Neubaugasse

Auslöser für die Änderungen ist eine Evaluierung des Projekts. Diese zeigt laut Stadt: Die Neugestaltung komme bei der Bevölkerung gut an. 83 Prozent der Anrainer gaben an, mit der neuen Neubaugasse sehr oder ziemlich zufrieden zu sein. Auch der Handel sieht den eingeschlagenen Weg positiv, heißt es. 68 Prozent der Unternehmer würden sich für eine weitere nachhaltige Straßengestaltung aussprechen.

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"Wer Pionierprojekte umsetzt, muss bereit sein, sie laufend zu evaluieren und dort weiterzuentwickeln, wo Verbesserungen möglich sind. Genau diesen Weg gehen wir in der Neubaugasse. Die Evaluierung bestätigt den Erfolg der Umgestaltung eindrucksvoll und zeigt gleichzeitig, wo wir mit gezielten Anpassungen weitere Verbesserungen erreichen können", erklärt Bezirksvorsteher Markus Reiter (Grüne).

Auch die Zahlen sprechen für das Projekt. Seit dem Umbau sind rund 50 Prozent mehr Menschen zu Fuß in der Neubaugasse unterwegs als zuvor.

Neue Zufahrt ab Mitte August

Künftig erfolgt die Zufahrt zum Abschnitt zwischen Burggasse und Siebensterngasse über Burggasse, Kirchengasse und Siebensterngasse. Der südliche Teil der Neubaugasse wird künftig über die Westbahnstraße erschlossen.

Mit der neuen Verkehrsführung fällt außerdem eine Abbiegespur in der Burggasse weg. Dadurch entsteht mehr Platz für Fußgänger. Gleichzeitig werden vier neue Bäume in der Burggasse und drei weitere in der Siebensterngasse gepflanzt.

Bis zu 62 Prozent weniger Durchzugsverkehr

Die Verkehrsprognose erwartet dadurch eine Reduktion des Durchzugsverkehrs um rund 62 Prozent im nördlichen und um rund 21 Prozent im südlichen Abschnitt der Neubaugasse, heißt es.

Auch die Kaufleute begrüßen die Weiterentwicklung: "Eine attraktive Einkaufsstraße schafft Frequenz, stärkt den lokalen Handel und macht den Standort langfristig wettbewerbsfähig", sagt Kurt Wilhelm, Obmann der im7ten - IG der Kaufleute am Neubau.

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