Radler jubeln

Wienflussweg ist jetzt endlich ohne Ruckel-Passage

Gute Nachrichten für Radfahrer und Spaziergänger: Der Wienflussweg ist nach der Sanierung auf sechs Kilometern durchgehend barrierefrei befahrbar.
Wien Heute
20.07.2026, 10:37
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Schluss mit holprigen Fahrten entlang des Wienflusses. Eine der größten Ärgerstellen für Radfahrer und Spaziergänger gehört jetzt der Vergangenheit an. Der Wienflussweg zwischen Wolf in der Au und dem Nikolaisteg wurde komplett saniert. Damit ist die beliebte Verbindung von Auhof bis Hietzing nun durchgehend ruckelfrei.

Betonbelag statt Pflaster und Schotter

Mehr als einen Kilometer lang mussten sich Nutzer bisher mit einem Mix aus Pflastersteinen und Asphalt arrangieren. Viele Radfahrer wichen deshalb auf den ungepflasterten Bereich aus - Konflikte mit Fußgängern waren vorprogrammiert. Jetzt wurde der gesamte Abschnitt mit einem einheitlichen Betonbelag ausgestattet.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Barrierefreiheit gegen Konflikte

"Der Wienflussweg ist sowohl für Alltags- wie auch Freizeitwege sehr beliebt und wird gern genutzt. Bislang war der Abschnitt ab Wolf in der Au stadteinwärts jedoch durch die Pflasterung schwer nutzbar – Radlerinnen und Fußgängerinnen nutzen lieber den ungepflasterten Bereich. Dies führte zwangsläufig zu Konflikten. Ich bin froh, dass wir nun einen durchgängig barrierefreien Belag schaffen konnten. Nun steht dem Radlvergnügen auf über 6 km von Auhof bis nach Hietzing nichts mehr im Wege", sagt Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Der gemischte Geh- und Radweg führt über insgesamt sechs Kilometer entlang des Wienflusses von Auhof bis zur Kennedy-Brücke bei der U-Bahnstation Hietzing und ist ein wichtiger Abschnitt des Wientalradwegs Richtung Innenstadt. Trotz der Sanierung bleibt der Weg 2,80 Meter breit. Der neue Belag sorgt aber für deutlich mehr Fahrkomfort und eine bessere Nutzbarkeit für alle.

Auch die Penzinger Bezirksvorsteherin Michaela Schüchner freut sich über den Abschluss der Arbeiten: "Der Geh- und Radweg am Wienfluss ist eine der wichtigsten Verbindungen von Auhof und Hadersdorf-Weidlingau in die Stadt und zudem ein beliebter Freizeitweg. Alle, die hier unterwegs sind, wissen, wie eng es auf diesem Abschnitt werden konnte, weil auf dem Pflaster zu radeln wirklich mühsam war. Ich bedanke mich bei allen beteiligten Dienststellen, dass wir hier nun einen wirklich guten und berollbaren Geh- und Radweg haben."

„Eine zukunftsfähige Infrastruktur zeichnet sich dadurch aus, dass sie barrierefrei und für alle Generationen leicht nutzbar ist“
Selma ArapovicKlubvorsitzende NEOS Wien

Für die NEOS ist das Projekt ein wichtiger Schritt für den Ausbau der Radinfrastruktur. "Eine zukunftsfähige Infrastruktur zeichnet sich dadurch aus, dass sie barrierefrei und für alle Generationen leicht nutzbar ist. Durch den neuen Belag auf diesem Abschnitt wird der Wienflussweg auf seinen gesamten sechs Kilometern massiv aufgewertet und zu einer wichtigen Achse im Westen Wiens. Radfahrerinnen, Fußgänger, Läuferinnen und Familien mit Kinderwagen haben jetzt eine durchgehend komfortable Verbindung", betont NEOS Wien Klubvorsitzende Selma Arapovic.

Die Sanierung ist Teil der Radwegoffensive 2026. Seit dem Start des Programms im Jahr 2021 wurden laut Stadt bereits mehr als 250 Projekte mit knapp 100 Kilometern im Hauptradwegenetz sowie weitere 50 Kilometer im Bezirksnetz umgesetzt. Auch heuer wird weitergebaut - insgesamt stehen 33 neue Projekte mit 12,5 Kilometern Radwegen auf dem Programm.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.07.2026, 10:37