Seit Jahren sorgte die fehlende Nahversorgung am Küniglberg für Frust bei den Bewohnern. Besonders ältere Menschen, Familien und Personen ohne Auto litten darunter, dass sie für ihre täglichen Einkäufe weite Wege und umständliche Fahrten in Kauf nehmen mussten.
Jetzt gibt es endlich gute Nachrichten: Die Rewe Group hat angekündigt, die langersehnte Billa-Filiale in der Opitzgasse 29 in wenigen Wochen zu eröffnen.
Noch im März hatten sich Bewohner des Gemeindebaus in der Opitzgasse gegenüber "Heute" enttäuscht und verärgert gezeigt. Obwohl bereits seit Monaten ein Billa-Plakat am Geschäftslokal hing, blieb die Filiale geschlossen. Gleichzeitig war auf den Fenstern noch ein Hinweis zu sehen, dass das Geschäftslokal weiterhin zu vermieten sei – ein Widerspruch, der bei vielen Anrainern für Unverständnis sorgte.
"Die Situation ist mittlerweile völlig untragbar geworden", schilderte damals ein Bewohner, der schon zehn Jahre dort wohnt. Vor allem ältere Menschen mussten ihre Einkäufe mühsam mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause transportieren oder auf Fahrten in andere Teile Hietzings ausweichen.
Die ÖVP Hietzing verweist darauf, sich seit dem Auszug des früheren Nahversorgers vor mehr als zehn Jahren für eine neue Einkaufsmöglichkeit eingesetzt zu haben. Wiederholt habe man die Stadt Wien aufgefordert, die Versorgungslücke zu schließen.
"Das war uns als Fraktion und als Bezirk immer ein großes Anliegen, dafür haben wir uns über Jahre mit Nachdruck eingesetzt", betont ÖVP-Parteiobfrau Johanna Zinkl. Die angekündigte Eröffnung des Supermarktes in einigen Wochen, sorgt für Freude bei den Anwohnern und Bezirkspolitik. Zinkl spricht von einem "Meilenstein für die Menschen im Grätzl".