Nach Anrainer-Beschwerden

Na bumm! In Stammersdorf knallt’s jetzt weniger oft

Nach jahrelanger Kritik von Anrainern werden Schießübungen am Schießplatz Stammersdorf reduziert. Die Wiener Polizei lässt es nun in NÖ knallen.
Wien Heute
28.06.2026, 20:06
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Für viele Bewohner in Stammersdorf war der regelmäßige Schießlärm seit Jahren ein Ärgernis. Vor allem Übungen mit Langwaffen der Wiener Polizei sorgten immer wieder für Beschwerden. Nun gibt es eine Entlastung: Die Hälfte der Schießtage wird künftig auf einen Schießplatz des Bundesheeres in Niederösterreich verlegt.

"Unerträgliche Belastung im Alltag"

Bezirksvorsteher Georg Papai (SPÖ) spricht von einem wichtigen Erfolg nach jahrelangen Gesprächen mit Polizei und Bundesheer. "Unzählige Anrainer*innen haben sich in den letzten Jahren verzweifelt an mich gewendet und mir eindrücklich geschildert, dass die häufigen Schießübungen eine unerträgliche Belastung im Alltag darstellen. Daher bin ich seit langem sowohl mit dem Bundesheer als auch mit der Wiener Polizei im engen Austausch, um hier Verbesserungen für die Menschen vor Ort zu erwirken."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Schützenhilfe von Nationalrat

Auch SPÖ-Nationalratsabgeordneter Bernhard Herzog hatte sich für eine Lösung eingesetzt. "Die Schießübungen sind notwendig, aber müssen besser auf mehrere Schießplätze aufgeteilt werden. Das ist sonst eine Zumutung für die dortige Bevölkerung. Deshalb habe ich als Nationalratsabgeordneter meine Möglichkeiten genutzt, um zu unterstützen."

Große Freude über weniger Lärm

Beide Politiker begrüßen die Entscheidung der Polizei. "Unsere langjährige Forderung hat endlich Wirkung gezeigt. Die Halbierung der Schießübungen in Stammersdorf wird mit Sicherheit eine spürbare Entlastung für die lärmgeplagten Bewohner*innen bewirken. Das hebt die Lebensqualität der dort wohnenden Menschen. Das ist ein wichtiges Zwischenziel bei der Reduzierung der Lärmbelastung!"

{title && {title} } red, {title && {title} } 28.06.2026, 20:06
Jetzt E-Paper lesen