Eine kürzlich bekannt gewordene Straßenschlacht in Wien-Favoriten, bei der mehrere Personen durch Messerstiche verletzt wurden, sorgt erneut für Diskussionen über die Sicherheitslage im Bezirk. Die Wiener FPÖ sieht darin ein weiteres Zeichen für eine zunehmende Belastung durch Gewaltvorfälle und fordert einen Kurswechsel in der Sicherheits- und Asylpolitik.
"Favoriten entwickelt sich zunehmend zu einer No-Go-Area. Die Menschen haben ein Recht darauf, sich in ihrem Bezirk sicher zu fühlen. Dass unser Bezirk mittlerweile beinahe täglich mit Gewaltvorfällen in den Negativschlagzeilen steht, ist ein unhaltbarer Zustand", sagen der Favoritner FPÖ-Bezirksparteiobmann und Sicherheitssprecher der FPÖ Wien, Stefan Berger, sowie der freiheitliche Bezirksvorsteherstellvertreter Christian Schuch.
Die Freiheitlichen fordern angesichts der Vorfälle mehr Polizeipräsenz und strengere Maßnahmen. Berger und Schuch sprechen sich unter anderem für eine konsequentere Vorgehensweise gegen illegal aufhältige Personen und straffällig gewordene Fremde aus.
"Unser Rezept gegen diese Entwicklung ist eindeutig: Erstens braucht es eine Festung Österreich – keine Asylanträge mehr in Österreich. Zweitens müssen sich illegal aufhältige Personen sowie straffällig gewordene Fremde konsequent außer Landes gebracht werden. Drittens braucht Wien deutlich mehr Polizeibeamte und eine dauerhafte Streifenpräsenz in den bekannten Brennpunkten. Viertens muss die Strafmündigkeit angesichts der zunehmenden Jugendkriminalität schnellstmöglich auf zwölf Jahren gesenkt werden", so Berger und Schuch.
Die FPÖ kritisiert, dass die bisherigen Maßnahmen nicht ausreichen würden, und fordert von der Stadt Wien ein entschlosseneres Vorgehen. "Die Menschen erwarten sich keine Beschwichtigungen mehr, sondern endlich entschlossenes Handeln. Sicherheit muss wieder oberste Priorität haben – für Favoriten und für ganz Wien", schließen Berger und Schuch.