Was nun zu tun ist

Das ändert sich jetzt für alle AMS-Kunden

Mehr als 440.000 Nutzer sind schon auf die neue Plattform MeinAMS umgestiegen. Jetzt endet das alte eAMS-Konto endgültig. Das musst du tun.
Wien Heute
23.03.2026, 17:48
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Große Umstellung beim AMS: Die neue Plattform MeinAMS kommt bei den Nutzern gut an - jetzt wird das alte System abgeschaltet. Schon mehr als 440.000 Personen sind auf die neue Selbstbedienungsplattform umgestiegen.

Altes Konto erlischt am 10. April

"Das ist der richtige Zeitpunkt, um den Parallelbetrieb zu beenden und das 18 Jahre alte eAMS-Konto für Kund_innen vom Netz zu nehmen", kündigt AMS-Chef Johannes Kopf an. Fix ist: Am 10. April 2026 abends ist endgültig Schluss mit dem alten Konto.

Der Wechsel soll vieles einfacher machen. "Wir haben unsere Kund_innen-Selbstbedienungsplattform komplett neu aufgesetzt, damit administrative Tätigkeiten in Zukunft online und in Selbstbedienung möglich sind. Damit bleibt mehr Zeit für die persönliche Beratung."

Wer nicht umsteigt, muss sich neu registrieren

Wer noch nicht gewechselt hat, hat jetzt noch Zeit. Der Umstieg ist nur noch bis 10. April möglich. Danach läuft die Kommunikation vorerst wieder per Post – zumindest solange, bis man sich neu registriert.

Auffällig: Immer mehr Nutzer setzen auf die digitale Identität. "Besonders erfreulich ist, dass ein Drittel unserer Kund_innen das Angebot zum Umstieg und zur Registrierung mit der ID Austria angenommen haben", so Kopf.

Bei 14.000 Fällen gab’s Probleme

Ganz ohne Probleme lief die Umstellung aber nicht. Rund 14.000 Fälle mussten einzeln geklärt werden – etwa wegen unterschiedlich geschriebener Namen in verschiedenen Systemen. "In Österreich ist die digitale Identität auf rund 35 bereichsspezifische Personenkennungen aufgeteilt. Vereinfacht gesagt: Beim Finanzamt ist man digital jemand anderer als beim AMS oder bei der Sozialversicherung", erklärt Kopf.

Mittlerweile hat sich die Lage beruhigt. Die Zahl der Anfragen sinkt deutlich. "Das ist ein Zeichen, dass Kund_innen unsere neue Plattform gut annehmen. Wir sind jetzt im Normalbetrieb angekommen", sagt der AMS-Chef.

Für viele heißt es jetzt: rechtzeitig umsteigen – sonst kommt die Post wieder ganz analog ins Haus.

{title && {title} } red, {title && {title} } 23.03.2026, 17:48
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