Das denkt Sabitzer über Rapid und die Ultras

Marcel Sabitzer kämpft mit RB Leipzig in der deutschen Bundesliga um die Spitze mit. Der 25-Jährige kann jetzt schon auf eine bewegte Karriere zurückblicken – und plant für die Zukunft.
"Ich passe gut zum System, das hier erwartet wird", meint der ÖFB-Legionär über sein Verhältnis zu Leipzig im "Spiegel". Dabei war er am Anfang nicht begeistert darüber, wie er zum "Bullen-Klub" kam. "Ich war damals nicht so begeistert davon, aus Salzburg in die zweite deutsche Bundesliga zu wechseln. Im Nachhinein muss ich eingestehen, dass es das Beste war, was mir für meine Entwicklung passieren konnte."

2014 wechselte Sabitzer von Rapid nach Leipzig – auch, weil er nicht innerhalb Österreichs wechseln durfte. Die Partnerklubs bedienten sich also eines Tricks, Sabitzer wurde von Leipzig verpflichtet und dann an Salzburg verliehen. "Wohl gefühlt habe ich mich damit nicht", gesteht er. "Ich habe damals echt kurz überlegt, das Ganze abzubrechen, weil ich wusste, dass viel Gegenwind kommen kann. Aber sportlich gesehen hat es sich letztlich ausgezahlt."

Die Geschäfte zwischen Salzburg und Leipzig sorgen immer wieder für Kritik, besonders in Ultras-Kreisen. Auf Kritik von vielen Fußballfans angesprochen meint er: "Das kann ich nicht verstehen. Was sind viele? Ultras oder Fans? Wir spüren davon gar nichts mehr. International ist es sowieso ganz normal, dass es Investoren gibt, die den Verein weiterbringen wollen."

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Weiterbringen will Sabitzer auch noch die persönliche Karriere. Er sei zwar mit der momentanen Situation bei Leipzig zufrieden, hält sich für die Zukunft aber Optionen offen. "Wenn tatsächlich mal die Situation eintreten sollte, dass sich ein Spieler mit einem Wechsel verbessern könnte, weil er sich noch schneller als der eigene Klub entwickelt, dann sollte man sich auch eingestehen: Okay, der hat für den Verein so viel getan und da sollten einem keine Steine in den Weg gelegt werden, wenn es am Ende auch für beide Seiten eine Win-Win-Situation ist."



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