Das erwartet Arnautovic bei Wechsel nach China

Marko Arnautovic steht vor dem Wechsel nach China. Doch was erwartet ihn im "Reich der Mitte"? Kicker-Kollege Rubin Okotie klärt auf.
Der Wechsel von Marko Arnautovic zu Schanghai SIPG ist so gut wie fix. Den Medizincheck hat der ÖFB-Legionär bereits bestanden, sein derzeitiger Arbeitgeber West Ham United wartet nur noch auf die Ablöse von 25 Millionen Euro. China wird für "Arnie" und seine Familie zum Abenteuer, wie Kicker-Kollege Rubin Okotie verrät.

Der 32-Jährige spielte von Juli 2016 bis Jänner 2018 beim Beijing Enterprises Group FC. Am Donnerstag läutete sein Telefon, am anderen Ende der Leitung war Arnautovic. Er wollte wissen, was ihn in China erwartet. Okotie verrät in der "Krone", was er seinem Landsmann für Tipps mit auf dem Weg gab.

"In jedem Team spielen Weltklasse-Leute. Aber einigen Chinesen fehlt das Spielverständnis", meint der Mittelstürmer, der derzeit vereinslos ist. "Außerdem sind sie sehr leise. Als ich einen Kollegen am Anfang lautstark gepusht habe, hat er ganz verdutzt geschaut."

CommentCreated with Sketch.2 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Auch das Alltagsleben wird einige Umstellungen mit sich bringen. "Die Hitze und die Luftfeuchtigkeit im Sommer sind brutal", weiß Okotie. "Taxifahrer rotzen manchmal einfach in ihren Wagen oder spucken aus dem Fenster." Auch das Essen könnte für Probleme sorgen. "Einmal hatte ich meiner Meinung nach Huhn, aber es war Frosch. Und nach Meeresfrüchten bekam ich einen allergischen Schock, musste ins Spital.

Immerhin soll es den beiden Töchtern von Arnautovic in Schanghai an nichts mangeln. "Es gibt riesige Parks", berichtet Okotie. "Bei Schlechtwetter hast du tolle Indoor-Spielplätze. Sogar ein Disneyland ist dort. Und Schanghai hat ganz hervorragende internationale Schulen. Es ist für mich die coolste Stadt Chinas." (red)

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