Das harte Regime von Niko Kovac bei den Bayern

Mit Niko Kovac weht nun ein anderer Wind bei Bayern München. Künftig gibt es für David Alaba und Co. nur noch lauwarmes Wasser.

Bei Eintracht Frankfurt hat Niko Kovac seine harte Hand bereits unter Beweis gestellt. Mit Erfolg. Zum Abschied holte der 46-Jährige sogar den DFB-Pokal. Gegen die Bayern.

Nun will Kovac auch die Münchner mit einer harten Gangart coachen. Disziplin steht beim ehemaligen Salzburg-Kicker und seinem Bruder Robert, der im Trainerstab ist, ganz oben.

Künftig gibt es eine klare Hierarchie. Das machte der Coach bereits seinem Stürmer Robert Lewandowski klar. "Ich habe mit ihm telefoniert und ihm meinen Standpunkt mitgeteilt", so Kovac zur SportBild. Nachsatz zum Gespräch: "Es war kurz, aber auf den Punkt."

Blutproben, lauwarmes Wasser

Auf und abseits des Platzes weht für David Alaba und Co. künftig ein anderer Wind. Die Bayern-Stars werden täglich zur Blutabnahme gebeten. Durch die Kontrolle des Kreatin-Wertes kann die Trainingsbelastung erhoben werden.

Bei den Mahlzeiten hat Kovac genaue Vorstellungen. In Frankfurt vertraute der neue Bayern-Coach auf eine Ernährungsberaterin. Es gab wenig Fleisch, dafür lauwarmes Wasser. Das soll den Stoffwechsel anregen.

Kovac, der Arbeiter

Ebenso werden Ablenkungen nicht toleriert. So hat Kovac für das Trainingslager in den USA (23. bis 30. Juli) klare Regeln aufgestellt: Marketing-Termine sind erst nach 20.30 Uhr gestattet. Das Training soll nicht gestört werden.

Denn Kovac ist ein Arbeiter, ein Kämpfer. "Ich musste mich mein ganzes Leben lang durchboxen. Ich hatte Talent, aber das allein reicht nicht. Ich hatte auch ein Arbeitstalent." Und das fordert er auch von seinen Spielern. (wem)

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