Joachim Löw kann sich eine Rückkehr auf die Trainerbank aktuell kaum vorstellen. Der frühere deutsche Teamchef erklärte am Montag in Berlin, ein Comeback als Coach sei "eher unwahrscheinlich".
Seit seinem Abschied vom DFB nach der EM 2021 habe es zwar immer wieder Anfragen gegeben, sagte der Weltmeistertrainer von 2014. Allerdings habe ihm bislang "das innere Feuer" gefehlt, das man als Trainer unbedingt brauche.
Zudem gab der 66-Jährige zu bedenken, dass er inzwischen schon mehrere Jahre raus sei. Er wisse nicht, ob er noch die nötige Energie habe, um täglich eine Mannschaft weiterzuentwickeln und ständig voranzutreiben.
Auch die Entwicklung des modernen Fußballs sieht Löw kritisch. Das Spiel sei in Sachen Tempo, Intensität und Qualität deutlich schneller geworden. "Ich weiß auch nicht, ob das alles noch richtig ist, was ich sage", meinte der ehemalige Bundestrainer selbstkritisch.
Ein kleines Hintertürchen ließ sich Löw dennoch offen. Sollte ein Angebot kommen, das ihn wirklich reizt, könne er sich einen neuen Job vielleicht doch noch vorstellen. Wahrscheinlich sei das aber eher nicht. Zuletzt hatte Löw zudem Gerüchte über ein mögliches Interesse aus Ghana zurückgewiesen