Der Olympiasieger ist in WM-Form! Mit Platz drei im letzten Training für die Abfahrt am Samstag war Matthias Mayer in Kitzbühel bester ÖSV-Mann. Im "Heute"-Talk spricht er über den Mythos Streif, seine Angst, seine "To-do-Liste" und den Super-G am Freitag.
Der Olympiasieger ist in WM-Form! Mit Platz drei im letzten Training für die Abfahrt am Samstag war Matthias Mayer in Kitzbühel bester ÖSV-Mann. Im "Heute"-Talk spricht er über den Mythos Streif, seine Angst, seine "To-do-Liste" und den Super-G am Freitag.
"Heute": Herr Mayer, ihr Kollege Hannes Reichelt hat mit Kitzbühel und Wengen schon zwei Klassiker auf seiner "To-do-Liste" abgehackt. Wie schaut ihre Liste aus?
Matthias Mayer: "Da steht Kitzbühel auch ganz oben. Der Sieger kriegt eine goldene Gams und eine Gondel. Ich will beide."
"Heute": Was macht die Streif aus?
Matthias Mayer: "Das ist eigentlich nicht in Worte zu fassen. Nur soviel: Es ist ein extremes, unglaubliches Rennen."
"Heute": Wenn Sie im Ziel sind, denken Sie da: Warum mache ich das?
Matthias Mayer: "Nein, bis jetzt dachte ich in Kitzbühel immer: Warum bist du nicht schneller gewesen."
"Heute": Heuer ist es sehr schnell.
Matthias Mayer: "Ja, und sehr eisig, sehr wellig, dazu die Sprünge. Gewaltig."
"Heute": Fährt die Angst mit?
Matthias Mayer: "Beim ersten Mal hatte ich die Hosen voll. Jetzt geht es besser."
"Heute": Sie hören gerne Musik, welches Lied beschreibt die Streif?
Matthias Mayer: "And we dance von Macklemore."
"Heute": Vorher wartet aber am Freitag noch der Super-G. Nur ein Vorspiel?
Matthias Mayer: "Nein, mehr als das. Für mich ist es ein ganz wichtiges Rennen. Mein Plan A heißt Podest."