Es ist Brombeer-Saison! Die dunkelvioletten bis schwarzen Früchte reifen gerade an Feld- und Waldrändern, in Hecken und Gebüschen. Wer zugreift, macht alles richtig – denn die süß-säuerlichen Früchte sind wahre Nährstoffbomben.
Mit nur 43 Kilokalorien pro 100 Gramm sind Brombeeren kalorienarm, da sie zu etwa 85 Prozent aus Wasser bestehen. Dabei liefern sie rund sechs Gramm Zucker, drei Gramm Ballaststoffe und beeindruckende 17 Milligramm Vitamin C. Auch der Magnesiumgehalt von 30 Milligramm kann sich sehen lassen.
Besonders wertvoll sind die enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, wie Utopia.de berichtet. Dazu zählen unter anderem Terpenoide, die Nervenzellen vor oxidativen Schäden schützen und entzündungshemmend sowie antibakteriell wirken können.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt täglich mindestens fünf Portionen Obst und Gemüse. Als Maß gilt die eigene Hand – in eine Hand passen etwa 100 bis 150 Gramm Brombeeren. Wer zwei Portionen Obst am Tag durch Brombeeren deckt, kann also 200 bis 300 Gramm davon essen.
Wer wilde Brombeeren pflückt, sollte einige Punkte bedenken: Nicht unter Kniehöhe sammeln und Hundewiesen meiden. Die Früchte nur reif und unbeschädigt ernten. Vor dem Verzehr gründlich waschen, da sie Keime oder Parasiten tragen können.
Wer Brombeeren lieber kauft, greift am besten zu Bio-Beeren. Diese sind deutlich seltener mit Pestizidrückständen belastet. Außerhalb der Saison solltest du auf frische Brombeeren verzichten – die langen Transportwege verursachen unnötige CO2-Emissionen.