befindet sich auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor. Jetzt sind fünf mögliche Kandidaten für den Posten bekannt.
will sich ab der kommenden Saison nur mehr um die wirtschaftlichen Belange kümmern. Die Suche nach einem Nachfolger läuft seither auf Hochtouren. Auch weil die Kaderplanung für die kommende Saison rasch abgeschlossen werden soll.
"Fakt ist, wir haben schon die Planung für die kommende Saison getätigt. Gerhard Goldbrich und ich haben schon besprochen, wie der Kader für die kommende Saison aussehen soll, auf welchen Positionen wir uns noch verbessern müssen und sollten. Klar gibt es einige Verträge, die auslaufen und einige, wo wir eine Option darauf haben. Die Zeit drängt, es ist eine extrem wichtige Phase", sagte Sturm-Trainer Franco Fodo bei der Sendung "Talk & Tore" auf "Sky".
Eine Überlegung wäre auch, dass Foda Trainer und Sportdirektor in Personalunion wird. Dies wäre aber ein Notfallsszenario wenn die Wunschkandidaten absagen würden. Wer diese sind erfahren Sie auf der nächsten Seite...
Laut einem Bericht der "Krone" ist Günter Kreissl einer der Kandidaten für den Job. "Es gab Gespräche. Wird die Sache konkreter, werde ich mich entscheiden", bestätigte der 41-jährige Wiener. Kreissl ist seit 2012 Sportdirektor beim SC Wiener Neustadt, seit dem Vorjahr ist der ehemalige Bundesliga-Tormann auch Trainer der Niederösterreicher.
Ein weiterer Kandidat ist Gerhard Zuber. Der 40-jährige Kärntner arbeitet derzeit als Direktor Sport bei Schalke 04 im Team von Manager Horst Heldt, beide werden den Klub aber zum Saisonende verlassen. "Ich höre mir alles an. Aber es kommt natürlich auch darauf an, welche Perspektive Sturm bietet. Zudem kenne ich die Zahlen des Vereins nicht", erklärte Zuber "sportnet.at".
Markus Schupp soll ebenfalls auf der Liste stehen. Der 50-jährige Deutsche mit Sturm-Vergangenheit war bis November Sportdirektor bei Kaiserslautern. Er scheint einer der Wunschkandidaten zu sein, allerdings ist es fraglich, ob ihn sich die Grazer leisten können oder wollen. "Es kommt aber auch auf die Perspektive bei Sturm an. Der Verein wird die richtige Entscheidung treffen", so der 34-jährige Steirer.
Die "Kleine Zeitung" brachte Johannes "Johnny" Ertl ins Spiel, der derzeit für den FC Portsmouth als Vorstand arbeitet. Der ehemalige Sturm-Kicker und Teamspieler möchte nach rund acht Jahren in England seinen Lebensmittelpunkt wieder nach Österreich verlegen.
Eine klare Absage gibt es hingegen von Alfred Hörtnagl. "Ich habe mich vor einem dreiviertel Jahr für den FC Wacker entschieden und verfolge hier mit der 'Mission Wacker 2020' einen Weg, den ich gemeinsam mit dem Verein in die Umsetzung bringen will", sagte der 49-jährige Wiener "sturmnetz.at".