Sport

Das sind Marcel Hirschers größte Kristall-Konkurrent...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:17

Marcel Hirscher startet am Sonntag die "Mission 6"! Der Salzburger peilt die sechste große Kristallkugel in Folge an. Damit ist dem Ausnahme-Skifahrer ein Eintrag in die Geschichtsbücher sicher. Denn noch nie gewann ein Alpiner sechs große Kristallkugeln. Fünf gewann neben Hirscher nur Marc Girardelli - und die nicht in Folge. Doch eine Hand voll Skiläufer machen sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen.

startet am Sonntag die "Mission 6"! Der Salzburger peilt die sechste große Kristallkugel in Folge an. Damit ist dem Ausnahme-Skifahrer ein Eintrag in die Geschichtsbücher sicher. Denn noch nie gewann ein Alpiner sechs große Kristallkugeln. Fünf gewann neben Hirscher nur Marc Girardelli - und die nicht in Folge. Doch eine Hand voll Skiläufer machen sich ebenfalls berechtigte Hoffnungen. 

Aksel Lund Svindal: 

Der norwegische Super-Elch ist wieder zurück! Svindal stand nach seinem in Kitzbühel erlittenen Kreuzbandriss ein Monat früher als vorhergesagt auf den Skiern. Das Knie dürfte halten. Der Norweger - letztes Jahr bis zu seinem verletzungsbedingten Saison-Aus Kopf an Kopf mit Hirscher - ist hungrig, will voll angreifen. Trotzdem ist die Fitness ein großes Thema.
Ob das Knie eine ganze Saison samt Weltmeisterschaft hält, ist nicht klar. Mit 33 ist der norwegische Super-Elch auch nicht mehr der Jüngste. die Saison wird Kraft kosten, Svindal sich auf die Speeddisziplinen konzentrieren. Hinter seinem geplanten Saisonstart in Lake Louise steht jedoch ein großes Fragezeichen. Svindal will nur an den Start gehen, wenn er schmerzfrei ist. Erst die Trainingsläufe werden zeigen, wo der Norweger steht. 
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Alexis Pinturault

Der aktuell wohl beste Alrounder im Skizirkus ist wohl Hirschers schärfster Widersacher! Dem Franzosen - einst ein Supertechniker - sind Punkte in sämtlichen Disziplinen zuzutrauen. Das macht ihn besonders in den Kombinationen gefährlich. Ein großes Programm über die Saison hinweg mit der WM in St. Moritz als Highlight geht jedoch an die Substanz. Dem Franzosen könnte gegen Ende der Saison die Luft ausgehen. 
Der Franzose schiebt jedoch Druck von sich. "Ich war in den letzten vier Jahren im Gesamtweltcup immer in den Top Sechs, aber weit weg von Marcel Hirscher. Letztes Jahr war ich Dritter. Ich denke, dass der Zweite der Hauptherausforderer ist." Vor allem weil sich der Franzose wieder vermehrt auf die technischen Disziplinen konzentrieren will und die Riesentorlauf-Kugel anpeilt.
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Henik Kristoffersen

Henrik Kristoffersen überraschte in der Saisonvorbereitung! Denn der norwegische Edel-Techniker kehrte nach dem Südamerika-Trainingslager nicht mit seinen Teamkollegen nach Europa zurück, sondern übersiedelte zur norwegischen Speed-Sektion, um sich auch in den schnellen Disziplinen den Feinschliff zu holen. Im Slalom ist der 22-Jährige Gewinn der kleinen Kristallkugel absolute Weltspitze. Doch nun soll es in den Speed-Sektor gehen.
"Ich habe Speed trainiert, will mich aber auf Slalom und Riesentorlauf konzentrieren", schränkte Kristoffersen ein. "Wenn am Ende eine Option auf einen Super-G da ist, dann mache ich das." Eine Abfahrt ist jedoch kein Thema für den 22-Jährigen. "Mein Hauptziel ist, ein besserer Skifahrer zu werden. Nur so kann ich mithalten." Ein ambitioniertes Ziel hat sich der Norweger bereits gesteckt: "Ich möchte besser sein als letzte Saison - und die war nicht so schlecht."
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Kjetil Jansrud

Der dritte "Super-Elch" im Bunde, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz im Gesamtweltcup machen darf ist Kjetil Jansrud. Der Norweger zählt in den schnellen Disziplinen stets zu den Sieganwärtern, ist in Kombinationen für Punkte gut und hat laut eigenen Angaben im Riesentorlauf einen Schritt nach vorne gemacht. "Ich habe nicht mehr trainiert als sonst, aber ich bin besser gefahren. Das Riesentorlauf-Training macht viel Spaß. Doch jetzt muss ich die Leistungen vom Training ins Rennen bringen." 

Für Sonntag ist Jansrud optimistisch. Auch weil er weiß, dass er im Riesentorlauf gute Punkte machen muss, um im Kampf um das große Kristall mitreden zu können. "Der Riesentorlauf ist sicher der Schlüssel. Und ich muss besser in den Speed-Disziplinen sein als letztes Jahr." Dabei spürt der 31-Jährige Druck von Hirscher: "Er hat viele Punkte im Super-G gemacht. Dadurch müssen wir im Riesentorlauf punkten." 
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Aleksander Aamodt Kilde

Der nächste Elch, der zum Angriff bläst! Aleksander Aamodt Kilde gilt als großer Geheimfavorit im Weltcup. Im vergangenen Winter krallte sich der 24-Jährige die kleine Kristallkugel im Super-G. Nun schielt der Speed-Spezialist mit bärenstarker Technik auf die Gesamtwertung.
Der zweifache Saisonsieger des abgelaufenen Weltcup-Winters arbeitete in der Saisonpause am Riesentorlauf. Denn für einen Angriff im Gesamtweltcup wird der Norweger einige Technik-Punkte einfahren müssen. Und mehr Rennen als lediglich zwei wie 2015/16 gewinnen müssen. Doch wie für Jansrud gilt auch für Kilde: Die härteste Konkurrenz - gerade in den Speed-Disziplinen - lauert im eigenen Stall der Super-Elche. 

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