Das steckt hinter dem "Hirnfrost" beim Eisessen

Vermeiden kann man den Hirnfrost, indem Eis und kalte Getränke langsam konsumiert werden, sodass sie vor dem Schlucken im Mund aufgewärmt werden können.
Vermeiden kann man den Hirnfrost, indem Eis und kalte Getränke langsam konsumiert werden, sodass sie vor dem Schlucken im Mund aufgewärmt werden können.Getty Images/iStockphoto
Der sekundenlange stechende Schmerz tritt meist auf, wenn kalte Getränke oder Lebensmittel zu schnell verzehrt werden. Erfahre, was dahinter steckt.

Die kommenden Tage werden wieder heißer. Was gibt es da Besseres ein erfrischendes Eis. Doch wer zu hastig genießt, kriegt ein paar Sekunden später die Quittung: Hirnfrost. Ein ein paar Sekunden anhaltender stechender Kopfschmerz. Laut dem "British Medical Journal" neigt jeder Dritte beim Essen und Trinken von kalten Lebensmitteln zu Kältekopfschmerzen. Tatsächlich fühlt sich dieser Schmerz hinter der Stirn so an, als würde das Gehirn ganz kurz einfrieren. Deshalb wird er im Englischen auch "brain freeze" genannt.

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Das steckt hinter dem "brain freeze"

Obwohl unangenehm, ist der plötzliche Kälteschock nicht gefährlich. Zur seiner Entstehung gibt es zwei Theorien: Eine Theorie besagt, dass es durch die Kälte im Mund es zu einer Nervenreizung und in der Folge zu einer schmerzhaften Verengung der Hirngefäße kommt.

Laut der anderen Theorie wird der brain freeze durch die schlagartige Erweiterung der Blutgefäße im Gehirn verursacht. Durch den Kältereiz am Gaumen oder der hinteren Rachenwand melden die Nerven ans Gehirn "Achtung, Kälte!". Als Reaktion auf den kalten Reiz weiten sich blitzartig die Blutgefäße im Gehirn. Das soll die Durchblutung fördern und verhindern, dass das Gehirn zu viel abkühlt, weil das Gehirn sehr temperaturempfindlich ist. Der plötzlich erhöhte Blutstrom übt Druck auf die Umgebung aus – das führt zum bekannten stechenden Sekundenkopfschmerz.

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Erste Hilfe

Angeblich soll es helfen, die Zunge bei Hirnfrost gegen den Gaumen zu legen, um das Stechen abzuklingen. Vermeiden lässt es sich, indem Eis und kalte Getränke langsam konsumiert werden, sodass sie vor dem Schlucken im Mund aufgewärmt werden können.

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