Seit zwei Jahrzehnten gehört "Let's Dance" fest zum RTL-Programm und ist auch noch immer ein absoluter Quoten-Bringer beim deutschen Sender.
Nun steht laut "Bild" ein Wechsel hinter den Kulissen bevor: Ab 2028 kehren die Rechte der Show zurück zur BBC, der Heimat des Originalformats "Strictly Come Dancing".
Seit 2006 tanzen Prominente bei "Let's Dance" um den Titel, doch künftig wird die Sendung von einem neuen Produzenten betreut. Die BBC übernimmt ab 2028 mit ihrer deutschen Tochtergesellschaft die Produktion selbst. Bislang lag diese Aufgabe bei Seapoint Productions, die das Format auf Lizenzbasis umgesetzt hatte.
Das britische Original "Strictly Come Dancing" stammt von der BBC, die damit die Kontrolle über ihre erfolgreiche Marke wieder stärker in die eigenen Hände nimmt.
Bei Seapoint nimmt man den Abschied gelassen. Geschäftsführerin Nina Klink erklärt: "Wenn man ein internationales Lizenzformat produziert, gehört es zum Geschäft, dass diese Lizenz zurückgeführt werden kann, sobald ein eigener Produzent vor Ort etabliert ist."
Für die Fans gibt es zugleich eine wichtige Nachricht: Nach "Bild"-Informationen bleiben Jury und Moderation unverändert. Joachim Llambi, Motsi Mabuse und Jorge González stehen ebenso direkt bei RTL unter Vertrag wie Victoria Swarovski und Daniel Hartwich. Zuvor feiert "Let's Dance" im kommenden Jahr noch sein großes Jubiläum, während sich Seapoint anschließend neuen Projekten widmen will.