Petition sorgt für Wirbel

"Schließe nichts aus" – Wird Kerkeling jetzt Präsident?

Eine Online-Petition fordert Entertainer Hape Kerkeling (61) als nächsten deutschen Bundespräsidenten. Er schließt eine Kandidatur nicht aus.
Heute Entertainment
12.06.2026, 13:39
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Was zunächst wie ein Scherz klingt, wird in Deutschland plötzlich ernsthaft diskutiert: Tausende Menschen wollen Komiker und Entertainer Hape Kerkeling als nächsten Bundespräsidenten sehen. Eine Petition auf der Plattform WeAct sammelt bereits Zehntausende Unterstützer.

Im Jänner 2027 wird ein neuer Bundespräsident gewählt. Für den aktuellen Amtsinhaber Frank-Walter Steinmeier (70) ist nach zwei Amtszeiten Schluss. Die Petition fordert alle demokratischen Parteien auf, Kerkeling als überparteilichen Kandidaten zu nominieren.

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"Vor zehn Jahren hätte ich Ihnen gesagt: Nein, das ist nicht möglich! Ich muss Ihnen ganz ehrlich sagen nach all dem, was in der Welt geschieht, und wenn ich mir angucke, wer so an der Spitze von Nationen steht: Ich schließe nichts mehr aus", sagte der 61-Jährige im Gespräch mit RTL, wie tag24.de berichtet.

Kerkeling war schon einmal dabei

Der Erschaffer von Kultfigur Horst Schlaemmer ist dem höchsten Staatsamt nicht ganz fremd: Bei der Bundespräsidentenwahl 2017 gehörte er als Delegierter der Bundesversammlung an und wählte damals selbst Frank-Walter Steinmeier.

Die Petition argumentiert: "Deutschland braucht an der Spitze keine Parteitaktik, sondern eine Persönlichkeit, die unser Land würdig repräsentiert und gesellschaftlichen Zusammenhalt stiftet."

Entertainer als Staatsmann?

Dass sich Entertainment und Politik nicht ausschließen, hat die Präsidentschaftswahl von Wolodymyr Selenskyj 2019 in der Ukraine gezeigt. Der 48-Jährige war vor seinem Amt als ukrainischer Präsident als Schauspieler, Komiker und Moderator aktiv.

Grundsätzlich kann jeder deutsche Staatsbürger Bundespräsident werden, der zum Bundestag wahlberechtigt ist und das 40. Lebensjahr vollendet hat. Eine Parteimitgliedschaft ist nicht erforderlich. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre bei einem Jahresgehalt von rund 360.000 Euro brutto.

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