Sport

David Alaba ist glücklich über Koller-Verbleib

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:40

David Alaba hat sich hocherfreut über die Vertragsverlängerung von Österreichs Fußball-Teamchef Marcel Koller gezeigt. Der Bayern-Legionär sieht den Verbleib des Schweizers als Garant für Stabilität und als wichtige Weichenstellung für eine Teilnahme an der Europameisterschaft 2016 in Frankreich.

Vertrauensbeweis für die Teamspieler

"Das ist eine sehr positive Nachricht für die Spieler, den ÖFB und alle Fans", erklärte der 21-Jährig. Das Tauziehen um Koller in den vergangenen Tagen hat Alaba gebannt mitverfolgt. "Er hat es ganz schön spannend gemacht. Umso schöner ist es, dass er bleibt."  sei auch als Vertrauensbeweis für die Teamspieler zu werten, betonte der Wiener. "Dass er mit uns weitermacht zeigt, dass er viel auf die Nationalmannschaft hält, denn er hatte sicher gute Angebote."

"Er passt einfach zu uns"

Nun stehe einer Fortsetzung des positiven Trends nichts mehr im Wege. "Wir haben uns unter ihm super entwickelt und sind in den letzten zwei Jahren einen guten Weg gegangen, den wir jetzt weitergehen wollen", sagte Alaba und schwärmte von Kollers fachlichen und menschlichen Qualitäten. "Er passt einfach gut zu uns, kann mit allen Spielern großartig umgehen und hat es geschafft, dass wir als Mannschaft stark auftreten, obwohl er immer nur wenige Tage mit uns zur Verfügung hat."

ÖFB-Boss Windtner ist erleichtert

"Das ist mit Abstand die beste Lösung, die es für den österreichischen Fußball in absehbarer Zukunft geben kann", erklärte Windtner und verwies in diesem Zusammenhang auf den positiven Trend der ÖFB-Auswahl seit Kollers Amtsantritt vor zwei Jahren. "Es hat eine erfolgreiche Entwicklung gegeben. Das Produkt Fußball hat jetzt in Österreich eine bessere Akzeptanz und höhere Wertschätzung."

Ziel: EM 2016

Beim 63-Jährigen war die Erleichterung über die weitere Zusammenarbeit mit Koller deutlich spürbar. "Wenn es jetzt einen Bruch gegeben hätte, wäre ein schwieriger Neuanfang die Folge gewesen." Mit dem Schweizer Verband gibt es laut Windtner nach wie vor ein gutes Verhältnis, obwohl die Eidgenossen im Ringen um Koller den Kürzeren zogen. "Ich habe mit dem Schweizer Verbandschef Peter Gillieron gesprochen. Er hat gesagt, Koller hat eine Entscheidung des Herzens getroffen, und wir sind froh, dass diese Entscheidung für uns gefallen ist." Nun sei es das große Ziel, bei der EM 2016 in Frankreich dabei zu sein.

Jetzt E-Paper lesen