Laufen hält jung! Bestes Beispiel: Tomas Visek. Am Sonntag beendete der Oberösterreicher seinen 29. Wien-Marathon - mit 77 Jahren. Das macht ihn zum ältesten Finisher des Rennens. "Es war wie immer wunderschön", schwärmt er im Heute-Gespräch. Mit seiner Zeit von fünfeinhalb Stunden war er allerdings so gar nicht zufrieden.
Laufen hält jung! Bestes Beispiel: Tomas Visek. Am Sonntag beendete der Oberösterreicher seinen 29. Wien-Marathon – mit 77 Jahren. Das macht ihn zum ältesten Finisher des Rennens. "Es war wie immer wunderschön", schwärmt er im Heute-Gespräch. Mit seiner Zeit von fünfeinhalb Stunden war er allerdings so gar nicht zufrieden.
"Ich habe neue Schuhe. Leider bin ich sie zu wenig eingegangen, deshalb ist die Zeit so miserabel", sagte Visek mit einem Augenzwinkern. Seine Bestzeit datiert aus dem Jahr 1988. Damals, als 53-Jähriger, absolvierte er die 42,195 km in 3:43:16 Stunden.
"Das ist heute unmöglich. Mein rechtes Kniegelenk besteht seit drei Jahren aus Titan. Die Ärzte meinten, ich könnte nie wieder einen Marathon laufen. Ich habe sie eines Besseren belehrt." Ohne Training wäre Viseks Ausnahmeleistung freilich undenkbar. "Meine eigentliche Spezialität ist Tennis. Ich stehe bis zu vier Mal in der Woche auf dem Platz. Auch morgen, Montag, will ich es probieren."
Dann beginnt der gebürtige Tscheche nämlich die Vorbereitung auf seinen 30. Wien-Start. Er gehört damit dem elitären Klub jener elf Läufer an, die bisher alle Marathons in der Donaumetropole beendet haben. "Junge Mädels, die meine Enkerl sein könnten, feuern mich an. Das motiviert mich natürlich zusätzlich."