Der dümmste Rennunfall des Wochenendes

Am Wochenende kam es beim legendären 24-Stunden-Rennen am Nürburgring in der letzten Runde zu einem kuriosen Zwischenfall. Bei dem Unfall in den letzten Sekunden des Klassikers kam das Team des Österreichers Richard Lietz unschuldig zum Handkuss.

Keine 20 Sekunden standen mehr auf der Uhr als der Porsche des Manthey-Teams auf die Start-Ziel-Gerade bog. Lietz' Teamkollege Romain Dumas hatte die Runde bereits im Spritspar-Modus absolviert, eine weitere wäre sich auf der über 25 Kilometer langen Rennstrecke nicht mehr ausgegangen.

Sprit ging aus

Damit er nicht noch einen Umlauf anhängen muss, verlangsamte er den Porsche und wollte mit dem Sprung der Uhr auf 00:00:00 über die Ziellinie rollen. Allerdings fuhr Dumas etwas zu schnell auf den Zielstrich zu und überquerte ihn elf Sekunden vor Ablauf der Zeit.

Da war der Sprit aber schon aus und der Franzose stellte den Porsche am linken Streckenrand ab. Auf einmal schoss ihm ein Renault Clio ins Heck, dem die gut 20 Meter Platz neben dem parkenden Wagen offensichtlich zu wenig waren. Das Bittere: Beide Unfallautos flogen somit elf Sekunden vor Rennende aus der Wertung.

Den Gesamtsieg holte sich übrigens das Quartett Frank Stippler, Christopher Haase, Marc Basseng und Markus Winkelhock in einem Audi R8 LMS.

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