Entscheidet diese Erfindung die Vierschanzen-Tournee? Paul Stöckl (62) entwickelte den "Wunderschuh", mit dem Leader Anders Jacobsen den ÖSV-Adlern davonfliegt. Der Vater von Norwegen-Coach Alex Stöckl verriet "Heute", wie es zur Idee kam und warum er kein Patent darauf anmeldet.
? Paul Stöckl (62) entwickelte den "Wunderschuh", mit dem Leader Anders Jacobsen den ÖSV-Adlern davonfliegt. Der Vater von Norwegen-Coach Alex Stöckl verriet "Heute", wie es zur Idee kam und warum er kein Patent darauf anmeldet.
Wie kam es zur Entwicklung des neuen "Wunderschuhs"?
"Mein Sohn Alex hat das angeregt. Wir wollten mit der Verlängerung an der Vorderseite die Sicherheit der Athleten erhöhen. Die Springer sollten mehr Kontrolle haben und Stürze vermeiden."
Und jetzt reden alle von der "Schuh-Revolution".
"Der V-Stil war eine echte Revolution. Der Schuh ist nur eine technische Weiterentwicklung. Springen und siegen müssen die Jungs selber."
Haben Sie ein Patent darauf?
"Nein. Auch die anderen Nationen sollen die Chance auf mehr Sicherheit haben."
Spüren Sie Gewissensbisse, dass Anders Jacobsen den ÖSV-Athleten davonfliegt?
"Nein, die spüre ich nicht. Anders ist ein exzellenter Springer. Dass er bei der Tournee in Führung liegt, ist nicht nur dem Schuh zuzuschreiben."
Sind von Ihnen weitere Neuentwicklungen zu erwarten?
"Nein. Ich bin vom Effekt angenehm überrascht, aber weitere technische Neuerungen habe ich nicht geplant."
Gerald Richter