Der nächste Denkzettel für das ÖSV-Team

Erneut waren Österreichs Skifahrer nur Nebendarsteller. Sowohl bei der Herren-Abfahrt in Beaver Creek, als auch bei der Damen-Abfahrt in Lake Louise waren Stockerlplätze für das ÖSV-Team außer Reichweite.

Innerhalb nur weniger Jahre hat Österreich seine Vormachtstellung bei den Speedbewerben verloren. Doch derzeit sind alle Mühen, wieder den Anschluss an die Weltspitze zu finden, vergebens.

Walchhofer nur Fünfter

Auf der legendären "Birds of Prey"-Piste von Beaver Creek gingen die Schweizer Festspiele weiter. Innerhalb von 24 Stunden feierte Carlo Janka (gewann auch die Superkombination) seinen zweiten Weltcup-Saisonsieg. Hinter ihm landeten Landsmann Didier Cuche, der Norweger Aksel Lund Svindal und völlig überraschend Bode Miller.

Michael Walchhofer konnte seine Trainingsleistungen nicht bestätigen, wurde nur Fünfter und gab dem Material die Schuld daran: "Ich bin ganz schlecht gefahren, bin nie auf Zug gekommen. Leider hat auch das Material nicht gepasst. Wir hätten die Ski aggressiver präparieren müssen."

Görgl bewahrte ÖSV-Team vor Debakel

Lindsey Vonn gewann in Lake Louise auch die zweite Abfahrt. Die US-Amerikanerin siegte vor der Deutschen Maria Riesch und der Kanadierin Emily Brydon. Elisabeth Görgl wurde als beste Österreicherin Sechste, hatte aber einen Rückstand von 1,27 Sekunden. Keine weitere ÖSV-Läuferin schaffte es unter die Top 15.

Markus Miksch

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