In der Weihnachtszeit stürzte Vanessa Herzog im Training. Ein Abflug mit Folgen. Denn Österreichs schnellste Eisläuferin, bei Olympia bereits zwei Mal Vierte, klagt seitdem über Rückenbeschwerden. Nun zog sie auf ärztlichen Rat die Reißleine, brach ihre Vorbereitung in Inzell ab.
"Es ist von Tag zu Tag schlechter geworden und die letzten Tage eskaliert", zitiert die APA Thomas Herzog, der Ehemann und Trainer zugleich ist. "Vanessa hat so starke Nervenschmerzen, dass sie nicht mehr Eisschnelllaufen kann."
Die 30-Jährige unterzieht sich nun weiteren Untersuchungen, eine MRT steht auf dem Programm. "Ob sich Olympia noch ausgeht, ist zurzeit mehr als fraglich", schockiert Herzog die Fans von Österreichs Sportlerin des Jahres 2019.
Herzog wäre für ihre Paradedistanz über 500 Meter wie auch über 1.000 Meter qualifiziert. Die Bewerbe steigen am 9. und 15. Februar in Mailand.