Sport

Der Schnee ist da! Aufatmen in Kitz und Flachau

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:49

Der Wintereinbruch kurz vor dem Jahreswechsel hat für Aufatmen bei den Veranstaltern der kommenden Alpinski-Weltcuprennen in Österreich gesorgt. Sowohl in Bad Kleinkirchheim als auch in Flachau und Kitzbühel laufen dank der gesunkenen Temperaturen die Schneekanonen auf Hochtouren, dazu kommt auch natürliches Weiß vom Himmel. Schon bald kann mit der Präparierung der Rennpisten begonnen werden.

Der Wintereinbruch kurz vor dem Jahreswechsel hat für Aufatmen bei den Veranstaltern der kommenden Weltcuprennen in Österreich gesorgt. Sowohl in Bad Kleinkirchheim als auch in Flachau und Kitzbühel laufen dank der gesunkenen Temperaturen die Schneekanonen auf Hochtouren, dazu kommt auch natürliches Weiß vom Himmel. Schon bald kann mit der Präparierung der Rennpisten begonnen werden.

In Bad Kleinkirchheim steigt am 10. und 11. Jänner das nächste Speed-Double der Damen, bei dem Lindsey Vonn ihren 62. Weltcupsieg einfahren kann. Zur Arbeit der Schneekanonen werden in Kärnten auch gut 25 Zentimeter Naturschnee erwartet. Am Dienstag startet in Kleinkirchheim die Pistenpräparierung, am 5. Jänner soll alles fertig sein.

Unmittelbar danach geht am 13. Jänner in Flachau der letzte Damenslalom vor der WM im Februar in den USA in Szene. Bis vergangenen Dienstag war die Hermann-Maier-Rennpiste gesperrt, doch rechtzeitig vor dem Urlauber-Ansturm ist doch noch der Winter gekommen. Seit zwei Tagen sind in Flachau alle Lifte und Pisten bei sehr guten Bedingungen in Betrieb. Speziell auf der Rennstrecke wird zusätzlich intensiv beschneit, um für einen allfälligen Warmwettereinbruch gerüstet zu sein.

Hahnenkamm-Rennen so gut wie gesichert

Ähnlich agiert man in Kitzbühel, wo vom 23. bis 25. Jänner die 75. Auflage des Herren-Ski-Klassikers "Hahnenkammrennen" angesetzt ist. Nach dem heroischen Kampf gegen den Schneemangel im Vorjahr hatte man sich auch diesmal bereits auf das Schlimmste eingestellt, seit zwei Tagen laufen aber auch auf der Streif die Kanonen auf Hochtouren. "Wir erwarten vier kalte Tage, das müsste reichen", erklärte Rennleiter Peter Obernauer.

Trotzdem wird man auch diesmal natürlich Schneedepots in der Nähe anlegen, um für alle Fälle gewappnet zu sein. Im Vorjahr musste man wegen Schneemangels bekanntlich die Hausbergkante umfahren, bei der Jubiläumsauflage 2015 sollen wieder alle Original-Passagen fahrbar sein. "Im Vorjahr war es zu dieser Zeit an keinem Tag möglich zu beschneien, deshalb war ich auch diesmal etwas beunruhigt. Aber jetzt schaut es gut aus", atmete Obernauer auf.

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