Sport

Der wahre Grund für die Falterinvasion im EM-Finale

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:28

Tausende Falter fielen am EM-Finaltag über das Stade de France her. Auf Eckfahnen, Tornetzen und auf Cristiano Ronaldos Kopf - die Tiere waren einfach überall. Kein Wunder, brannte doch das Flutlicht die ganze Nacht lang - aus gutem Grund, wie nun bekannt wurde.

Tausende Falter fielen am Kopf - die Tiere waren einfach überall. Kein Wunder, brannte doch das Flutlicht die ganze Nacht lang - aus gutem Grund, wie nun bekannt wurde.

Die Falter waren beim EM-Finale in aller Munde, einer bekam sogar einen eigenen Twitteraccount verpasst. Schnell war klar, dass das über Nacht aktivierte Flutlicht die Tiere angezogen hatte. Doch wieso hatte niemand das Licht abgedreht?

Die permanent eingeschalteten Flutlichter waren Teil der französischen Sicherheitsstrategie zur Bekämpfung der Terrorgefahr. So wurden Terroristen eventuell abgeschreckt, aber die Falter vom Licht angezogen.

Da die englische Bezeichnung "moth" auf alle Nachtfalter zutrifft, wurden die EM-Falter im deutschsprachigen Raum zunächst als Motte bezeichnet. Laut österreichischem Sprachgebrauch handelt es sich um Falter.
Bei den Faltern im Stadion handelte es sich um Gammeulen. Sie sind nach einem silbernen Zeichen am Vorderflügel, die an den griechischen Buchstaben Gamma erinnert, benannt. Forscher vermuten, dass sich die Falter am Licht des Mondes orientieren, künstliche Lichtquellen verwirren sie.

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