Meteorologe lässt aufhorchen

"Der Westwind steht gerade vor den Toren von Wien"

Westwind bringt die Wende: Nach der Rekordhitze kühlt es im Osten Österreichs (etwas) ab. Heftige Gewitter und Unwettergefahr im Westen und Bergland.
Wetter Heute
29.06.2026, 17:27
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Nach der Rekordhitze stehen die Zeichen auf (vorübergehende) Abkühlung. Etwas zumindest. "Der Westwind steht gerade vor den Toren von Wien", meldet ORF-Meteorologe Manuel Oberhuber Montagnachmittag, 17 Uhr, und verweist auf ein markantes Wolkenband, das quer über Niederösterreich zieht. Das ist auch bereits deutlich über der Stadt (Bild oben) zu sehen.

Für den hitzegeplagten Osten verspricht die "minimal kältere Luft" nun leichte Linderung: "Damit gehen die Temperaturen ein wenig zurück – wir messen aktuell knapp 39 Grad! Die Nacht wird zwar wieder sehr warm, Tiefstwert ~24 Grad, aber zumindest der Abend ist nicht mehr so drückend heiß."

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Mit Blick auf die Großwetterlage zeigt sich: Das Zentrum des derzeit wetterbestimmenden Hochdruckgebiets verlagert sich nach Südosteuropa. Während sich im Südosten des Landes die große Hitze fortsetzt, steigt laut Prognose von www.ubimet.at in der Westhälfte des Landes sowie generell über dem Bergland die Gefahr heftiger Wärmegewitter an.

Am Montagnachmittag gehen im westlichen und zentralen Bergland sowie im Mühl- und Waldviertel ein paar teils kräftige Gewitter nieder. Auch gegen Abend bilden sich vom Außerfern bis ins Salzkammergut kräftige Schauer und Gewitter, die sich weiter in das nördliche Alpenvorland ausbreiten.

Dabei besteht teils erhebliche Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen. Der Wind frischt im Donauraum auch abseits der Gewitter mäßig bis lebhaft aus West auf.

In der Nacht auf Dienstag gehen im westlichen Donauraum noch ein paar teils kräftige Schauer und Gewitter nieder. in der zweiten Nachthälfte lässt die Schauer- und Gewitterneigung nach.

Der Dienstag beginnt an der Alpennordseite mit Restwolken, am Vormittag lässt sich die Sonne blicken. Vom Alpenhauptkamm ausgehend breiten sich aber rasch wieder Schauer aus, am Nachmittag gehen streckenweise heftige Gewitter nieder. Dagegen scheint in den südlichen Becken und im östlichen Flachland weiterhin häufig die Sonne. Einzelne und dann kräftige Gewitter sind aber auch dort nicht ganz auszuschließen.

Am Mittwoch ziehen im Westen und Norden von der Früh weg Schauer und Gewitter durch, im Süden und Südosten zeigt sich bis Mittag noch häufig die Sonne. Am Nachmittag ist dort mit Gewittern samt erheblichem Unwetterpotenzial zu rechnen. Im Donauraum und im Osten weht lebhafter Wind aus West bis Nordwest, im Süden macht sich gegen Abend Nordföhn bemerkbar.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.06.2026, 18:04, 29.06.2026, 17:27
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