Die detailgenaue Prognose

Rekordhitze in Österreich, nun kommen heftige Unwetter

Nach der Hitzewelle wird das Wetter jetzt deutlich unbeständiger. Bereits am Montagvormittag ziehen im Westen die ersten Gewitter auf.
Newsdesk Heute
29.06.2026, 09:35
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Nach einer Phase mit Hochdruckeinfluss stellt sich die Wetterlage in Österreich um. Von Westen nähert sich eine Frontalzone, während die Höhenströmung zunehmend auf Südwest dreht. Gleichzeitig bleibt die Luftmasse sehr labil, wodurch im Laufe des Tages die Wahrscheinlichkeit für Gewitter deutlich ansteigt.

Schon am Vormittag bilden sich im westlichen Bergland erste Quellwolken sowie Schauer und Gewitter. Im weiteren Verlauf breiten sich diese entlang sowie nördlich der Alpen nach Osten aus und erreichen gegen Mittag auch die Regionen zwischen dem Flachgau und dem Waldviertel.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Lokal sind auch Unwetter möglich

Im Tagesverlauf entwickeln sich die Gewitter zunehmend zu organisierten Gewitterkomplexen. Lokal sind dabei auch Unwetter möglich.

Am späten Nachmittag dürfte von diesen Gewitterkomplexen ausgehend eine markante Druckwelle den Osten Österreichs erreichen. Die Gewittergefahr bleibt dort nach aktuellem Stand allerdings gering – eine Ausnahme bildet der Wienerwald. In den südlichen und südöstlichen Landesteilen sollte es hingegen überwiegend trocken bleiben.

Die Prognose im Detail

Der Montag startet in Vorarlberg und den Nordtiroler Kalkalpen mit einzelnen Schauern oder Gewittern, welche sich an der Alpennordseite tagsüber unter Verstärkung samt Unwettergefahr ostwärts ausbreiten. Am Nachmittag und Abend kommen sie bis ins östliche und südlichen Bergland voran, vom Villacher Becken bis ins Burgenland und Weinviertel bleibt es dagegen sonnig. In der Westhälfte kühlt es mit 24 bis 32 Grad etwas ab, während die Hitze im Osten mit vereinzelt bis zu 40 Grad anhält.

Der Dienstag beginnt an der Alpennordseite mit Restwolken, am Vormittag lässt sich die Sonne blicken. Vom Alpenhauptkamm ausgehend breiten sich aber rasch wieder Schauer aus, am Nachmittag gehen streckenweise heftige Gewitter nieder. Dagegen scheint in den südlichen Becken und im östlichen Flachland weiterhin häufig die Sonne. Einzelne und dann kräftige Gewitter sind aber auch dort nicht ganz auszuschließen. Die Höchstwerte liegen zwischen 25 und 38 Grad, heiß bleibt es im Südosten.

Am Mittwoch ziehen im Westen und Norden von der Früh weg Schauer und Gewitter durch, im Süden und Südosten zeigt sich bis Mittag noch häufig die Sonne. Am Nachmittag ist dort dann mit Gewittern mit erheblichem Unwetterpotenzial zu rechnen. Im Donauraum und im Osten weht lebhafter Wind aus West bis Nordwest, im Süden macht sich gegen Abend Nordföhn bemerkbar. Die Temperaturen erreichen an der Alpennordseite von West nach Ost 20 bis 29, im Süden weiterhin heiße 30 bis 35 Grad.

Der Donnerstag beginnt mit gebietsweise dichten Wolken, aber nur vereinzelt mit ein paar Schauern. Tagsüber stellt sich ein meist freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein, dichtere Wolken mit einzelnen Schauern halten sich entlang der Nordalpen vom Kaiserwinkl bis ins Mariazeller Land. Gegen Abend zieht es im Norden wieder zu und in der Nacht setzt Regen ein. Der Wind weht lebhaft, im Osten auch kräftig und im Süden leicht föhnig aus Nordwest. Mit 22 bis 29 Grad entsprechen die Temperaturen der Jahreszeit.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 29.06.2026, 10:40, 29.06.2026, 09:35
Jetzt E-Paper lesen