Pep Guardiolas Grinsen reichte von einem Ohr zum anderen. Sein Manchester City führte Rivalen Manchester United in der ersten Derby-Halbzeit nach allen Regeln der Kunst vor. Am Ende sollte ihm das Gesicht einschlafen. United drehte das Spiel im zweiten Durchgang, siegte mit 3:2 und verschob die Titelfeier der Konkurrenz.
Vincent Kompany und Ilkay Gündogan brachten die Hausherren früh auf Schiene. City vergab im Anschluss weitere Top-Möglichkeiten auf eine noch höhere Führung. Raheem Sterling war sogar allein vor Torhüter David De Gea, verschoss aber.
So ging es mit 2:0 in die Pause - alles sah nach einem Derby-Sieg aus, der den fixen Meistertitel bedeutet hätte.
Dann drehte das Team von Jose Mourinho auf. Paul Pogba glich mit einem Doppelpack binnen zweier Minuten aus (53./55.). Chris Smalling ließ wenig später sogar das 3:2 folgen (69.).
Dabei sollte es bleiben. Nach dem 0:3 im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Liverpool verließ City zum zweiten Mal in dieser Woche den Platz mit hängenden Köpfen. Der Meistersekt muss vorerst wieder eingekühlt werden.
(Heute Sport)