Deutsche dreschen auf ÖSV-Schröcksnadel ein

In der Doping-Affäre rund um den deutschen Sportmediziner Mark S. fliegen nun die Fetzen. ÖSV-Boss Schröcksnadel beschuldigt auch deutsche Athleten.

Nach dem Auffliegen des Doping-Rings rund um den deutschen Sportarzt Mark S., der auch die österreichischen Langläufer Max Hauke und Dominik Baldauf betreute, fliegen nun die Fetzen zwischen ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel und deutschen Sport-Größen.

Denn der mächtige ÖSV-Boss hatte klar die Rolle unserer Nachbarn betont. "Die Zentrale ist schon Deutschland, aber auf die Österreicher wird jetzt hingehaut. Die Gauner sitzen schon woanders", schob der 77-Jährige im Kurierdie Verantwortung weit von sich und dem ÖSV weg. Im ORFhatte "Schröcksi" betont: "Ich habe gehört, dass scheinbar auch deutsche Athleten betroffen sind."

Schwere Anschuldigungen, die die deutschen Verantwortlichen nicht auf sich sitzen lassen. "Was er da versucht darzustellen, entspricht schlichtweg nicht der Wahrheit. Ich kann es nur als wenig gelungenes Ablenkungsmanöver von den eigenen Unzulänglichkeiten im ÖSV werten", so Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes in der Bild.

"Nach unserem Kenntnisstand sind weder Nachwuchskader-Athleten noch Top-Athleten Deutschlands aus irgendeiner Sportart mit dem Mediziner in Kontakt", ergänzte Hörmann.

In einem Kommentar prangert auch der deutsche Bild-Journalist Frank Schneider an: "Ich glaube ihm kein Wort. Zwei Langläufer als Einzeltäter darzustellen, wirkt auf mich total unglaubwürdig." (wem)

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