Nackte Einhorn-Politikerin geoutet, sie empört sich

Die Eröffnung einer Gartenschau würde an sich wohl kaum internationale Schlagzeilen machen – aber dieser skurrile Auftritt geht um die Welt.
Die Remstal-Gartenschau in Schondorf (Baden-Württemberg) wurde am letzten Freitag zur unerwarteten Kontroverse. Der Grund: Stadträtin Cynthia Schneider (Linke) kam als Einhorn verkleidet. Das spärliche Kostüm bestand nur aus Unterhose, Kopfschmuck und sehr viel Farbe. Das Bodypainting-Kunstwerk sorgt seither in sozialen Netzwerken für gemischte Kommentare.

Während manche Nutzer für das mutige Kostüm – es soll das Wappentier von Schwäbisch Gmünd darstellen – applaudierten, sehen andere den freizügigen Aufzug als unpassend. "Da kriegen die Kinder ja Albträume", schimpft etwa ein User auf Facebook.

Und auch auf politischer Ebene sorgte der Vorfall für Kritik: Eigentlich hätte der Auftritt nämlich inkognito erfolgen sollen, der Gmündner Oberbürgermeister outete die Stadträtin aber öffentlich als Einhorn und brachte den Stein ins Rollen. "Diese Vereinbarung wurde vom Oberbürgermeister offensichtlich nicht eingehalten", schreibt die Linke in einer Mitteilung.

Was halten Sie von der Kostümierung? Schreiben Sie einen Kommentar und diskutieren Sie mit! (cty)



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