Di Maria zu ManU: neuer Rekordtransfer!

Bild: Sebastiao Moreira (EFE)

Manchester United hat sich britischen Medienangaben zufolge mit Real Madrid auf eine Ablösesumme für Angel di Maria geeinigt. Die BBC meldete, dass die "Red Devils" für den argentinischen Teamspieler die Rekordsumme 59,7 Millionen Pfund (75,3 Mio. Euro) überweisen werden. Noch nie wurde in der Premier League so viel Geld für einen Transfer ausgegeben. Ligakonkurrent Liverpool hofft dagegen auf die Explosion von Mario Balotelli.

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Die bisherige Rekordmarke in der Premier League hielt Fernando Torres. Im Jänner 2011 überwies Chelsea für den Stürmer 50 Millionen Pfund (62,84 Mio. Euro) an Liverpool. Di Maria absolvierte am Dienstag den Medizin-Check bei United. Bereits am Samstag könnte der 26-jährige Flügelspieler im Auswärtsspiel bei Aufsteiger Burnley bereits sein Premier-League-Debüt geben.

Wenige Wochen nach dem zum FC Barcelona hat Liverpool einen neuen "bad guy" verpflichtet. Nachdem der Wechsel von Mario Balotelli vom AC Milan zu den "Reds" bekanntgeworden war, warnte die englische Boulevardzeitung "Sun" bereits: "Hier droht Ärger".

"Es ist seine letzte Chance"

Auch Trainer Brendan Rodgers gab ohne Einwände zu, dass er mit dem Transfer des eigenwilligen Profis ein "Risiko" eingegangen sei. Das 1:3 seiner Mannschaft am Montagabend in der Premier League bei Manchester City dürfte den 41-Jährigen aber darin bestärkt haben, dass dies notwendig war, um an die überragende vergangene Saison anknüpfen und in der Champions League eine gute Rolle spielen zu können.

Nach dem zweiten großen Transfer von Balotelli in nur 19 Monaten machte der Coach aber auch klar: "Es ist seine letzte Chance, um bei einem großen Club Fuß zu fassen." Balotelli steht in Liverpool vor einer großen Herausforderung. Er soll den Abgang von Suarez kompensieren. Der Uruguayer erzielte in 110 Liga-Spielen 69 Treffer und war in der vergangenen Saison der überragende Torjäger auf der Insel.

"Es wird schwer für Liverpool"

"Es ist ein Risiko, aber wir sind überzeugt, dass wir ihm als Spieler und im Reifeprozess eines jungen Mannes weiterhelfen können", sagte Rodgers. "Er kennt seine Makel und Fehler. Er sucht jemand, der ihm hilft", erklärte der Coach nach einem dreieinhalbstündigen Gespräch mit dem Exzentriker und meinte, er habe keine Bedenken, dass Balotelli die Struktur der "Reds" zerstöre. "Er weiß genau, er ist nur ein Teil der Mannschaft."

Warum Rodgers das Risiko eingeht, wurde im Duell beim Meister deutlich. "Nach einer überragenden Saison wird es schwer für Liverpool, dieses Level wieder zu erreichen. Es wäre auch seltsam, wenn sich nicht bemerkbar machen würde, dass sie einen der besten Spieler der Welt verloren haben", urteilte der "Daily Mirror" am Tag nach der Auftaktniederlage.

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