Winnertyp Didi Kühbauer! Mit Admiras Amateuren führt der 55-fache Ex-Teamkicker die Tabelle der Regionalliga Ost an. Warum ihm das in Zukunft nicht reicht, was er über den Titelkampf in der heimischen Bundesliga und die (Fehl-)Pfiffe der Schiedsrichter denkt, sagt er im Heute-Interview.
Elf Runden vor Schluss hat Salzburg sechs Punkte Vorsprung vor Verfolger Rapid. Sind die Bullen schon durch?
Der klare Vorsprung, der beste Kader und dazu noch der Heimvorteil mit dem Kunstrasen - ich würde sagen: Ja.
Dennoch konnte Salzburg im Frühjahr nicht überzeugen
Keine Minute lang! Sie kamen aber bisher national mit einem geringen Aufwand durch, schießen ein Tor, und das reicht gegen die meisten Gegner auch schon - leider.
Für Kopfschütteln sorgten zuletzt wieder einige Schiedsrichter-Entscheidungen. Stehen die Referees zu Recht in der Kritik?
Absolut ja. Bei uns haben Schiedsrichter alle Rechte, können Fehler um Fehler machen, ohne ernsthafte Konsequenzen zu befürchten. Dabei haben wir gute Schiedsrichter, nur sind sie von oben zu sehr geschützt.
Themenwechsel: Ihr Vertrag bei Admiras Amateuren läuft im Juli aus. Lockt die Bundesliga?
Natürlich ist das ein Ziel von mir. Aber dorthin zu kommen, ist nicht leicht, noch bin ich in diesem Rad nicht drinnen.
Was läuft hier falsch?
Es ja immer das Gleiche: Ein arrivierter Trainer wird gefeuert und kommt keine zwei Monate später bei einem anderen Klub wieder unter - da verstehe ich die Vereinspolitik nicht. Aber das ist ja nicht nur bei uns in Österreich so der Fall.Klaus Pfeiffer